Aufsatz 
Isidor. Hispal. Etymol. XIII, 13 (de diuersitate aquarum) als Handhabe zur Beurteilung von Isidorus-Handschriften / von Richard Gropius
Entstehung
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28. Januar 1889. Verfügung, dass die diesjührigen Osterferien Donnerstag vor Palmarum ihren Anfang nehmen sollen. Diese Bestimmung bleibt auch für die kommenden Jahre in Kraft, wenn nicht in besonderem Falle eine anders lautende Verfügung ergeht.

6. Februar 1889. Mitteilung, dass vom 16. April d. J. an bis auf weiteres der wissen- schaftliche Hilfslchrer Dr. Heymach in Marburg mit der kommissarischen Ver- sehung der zur Zeit unbesetzten ordentlichen Lebrerstelle an dem hiesigen Gym- nasium betraut worden sei.

18. Februar 1889. Abschrift einer Publikation des Königlichen Unterrichtsministeriums, be- treffend Uebereinkommen der deutschen Staatsregierungen über die gegenseitige Anerkennung der von den Gymnasien, bezw. Realgymnasien ausgestellten Reife- zeugnisse.

12. März 1889. Zirkular-Verfügung, betreffend die Knabenhandarbeit. Es wird auf den Bericht des VIII. deutschen Kongresses fürErziehliche Knabenhandarbeit zu München am 22. und 23. September 1888 und andere litterarische Erscheinungen über denselben Gegenstand aufmerksam gemacht und zur Erwägung aufgefordert, ob und in wie weit die Knabenhandarbeit seitens der Schule angeregt und geför- dert werden könne.

III.

Chroni k.

Am 10. April 1888 wurde von morgens 7 Uhr an die Aufnahmeprüfung vorge- nommen; nachmittags 3 Uhr fand die Eröffnung des neuen Schuljahres statt, mit der die Einführung der zur Ableistung des Probejahrs der Anstalt überwiesenen Kandidaten des höheren Schulamts L. Schwartz und Fr. Engelhardt verbunden war.

Ausgeschieden waren inzwischen aus dem Lehrerkollegium der Kandidat Fr. Ru- dolph nach Beendigung seines Probejahrs und der Lehrer Mauck, der eine Berufung an das neu errichtete Kaiser Friedrichs-Gymnasium in Frankfurt a. M. erhalten hatte. An dem hiesigen Gymnasium hat er 8 Jahre als Elementar- und Gesanglehrer gewirkt und sich um die Hebung des Gesangunterrichts ein hervorragendes Verdienst erworben, für das wir ihm zu bleibendem Danke verpflichtet sind. Da uns ein Ersatz für ihn nicht zu Teil wurde(die Zahl der Lchrerstellen ist in dem neuen Etat pro 1888 94 um eine vermindert), übernahm der ord. Gymnasiallehrer Herr Dr. Gundlach die oberste Gesangklasse und ausserdem die Leitung eines aus Schülern der Sekunda und Prima bestehenden Quartett- vereins, der wöchentlich einmal zu besonderen UÜbungen zusammentritt.

Kaum hatte der Unterricht nach dem neuen Stundenplan begonnen, als uns ein neuer schwerer Verlust traf. Der zweite Oberlehrer nämlich, Herr Dr. Phil. Braun, wurde vom Herrn Unterrichtsminister zum Direktor des Gymnasiums in Hanau ernannt und musste schon Mittwoch 18. April aus seinem hiesigen Dienste entlassen werden. Bei

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