Aufsatz 
Die älteren Handschriften der Gymnasialbibliothek zu Weilburg / von Richard Gropius
Entstehung
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Ovid. Metamorphosen nach der Auswahl von Siebelis-Polle Nr. 1, 2, 3, 10, 13, 14 und 15. Die Hauptregeln der Prosodie und Metrik. Memoriert wurde Nr. I, 151. 2 St. w. Woell.

Griechisch. Die regelmässige Nominal- und Verbal-Flexion. Im Sommer wöchent- lich ein Extemporale, im Winter alle 14 Tage ein Exercitium und jede Woche ein Ex- temporale. Memorieren von Vokabeln nach Wesener I(mit Auswahl). 7 St. w. Gropius.

Französisch. Die unregelmässigen Zeitwörter. Gebrauch der Hülfsverba.(Plötz' Schulgrammatik L. 1 28). 2 St. w. Im S. Röth, im W. Gundlach.

Geschichte. Bis Pfingsten kombiniert mit Ober-Tertia. Müller.

Kurze Repetition der römischen Geschichte; Römische Kaisergeschichte; Deutsche Geschichte bis 1648, nach Stoll's Erzählungen aus der Geschichte III, IV. 2 St. w. Vogel.

Geographie. Physikalische und politische Geographie Deutschlands. 1 St. w. Vogel.

Mathematik. Arithmetik: Buchstabenrechnung. Addition, Subtraktion, Multipli- kation und Division algebraischer Summen nach Heis§ 1 19; 25. 1 ½ St. w.

Geometrie: Wiederholung. Von den Dreiecken, dem Viereck und dem Kreis nach Kambly§ 65 110. Konstruktionsaufgaben. 1 ½ St. w. Alle 14 Tage eine schrift- liche Arbeit. Weis.

Naturkunde. S. Das Wichtigste von dem inneren Bau der Pflanzen. Bestimmen von Pflanzen nach Leunis. W. Vergleichende Übersicht über die Klassen und Ord-

nungen des Tierreichs. 2 St. w. Weis.

Quarta. Ordinarius Gymnasiallehrer Dr. Primer.

Religion. a. evangel. Die biblischen Geschichten des alten und neuen Testa- mentes bis zur Gründung der ersten Christengemeinde. Geographie des hl. Landes ge- legentlich. Die biblischen Bücher. Katechismus: Das zweite Hauptstück excl. des dritten Artikels, mit den einschlägigen Sprüchen. Memorieren von 15 geistlichen Liedern. Das Wichtigste vom christlichen Kirchenjahre. 2 St. w. Br ückel.

b. kathol. Kombiniert mit Ober-Tertia. 2 St. w. Stein.

Deutsch. Lesen und Erklären prosaischer und poetischer Stücke aus Hopf und Paulsieck für Quarta. Wiedergabe des Gelesenen. Auswendiglernen von Gedichten. Satz lehre nach Wendt und Einübung derselben an Lesestücken aus Hopf und Paulsieck. In- terpunktionslehre. Alle 3 Wochen ein häuslicher Aufsatz. 2 St. w. Bis Pfingsten Primer, dann Vogel.

Lateinisch. Lektüre: Corn. Nep. Aristides, Pausanias, Cimon, Lysander, Thra- sybulus, Conon, Dion, im Anschluss daran Ubungen im Lateinsprechen.

Grammatik: Das Wichtigste aus der Kasus- und Moduslehre nach Ostermann's Übungsbuch für Quarta. Repetition der Formenlehre. Methodisches Lernen und Wieder- holen von Vokabeln. Wöchentlich abwechselnd eine häusliche oder Klassenarbeit. 9 St. w. Primer.

Französisch. Plötz' Elementarbuch: Wiederholung von L. 60 73, dann 74 85; Plötz' Schulgrammatik: L. 1 22. Lesestücke aus dem Anhang des Elementarbuchs. Wöchentlich abwechselnd Exercitien und Extemporalien. 5 St. w. Weis.