zu den Kegelschnitten. Zugleich wurde eine ausgedehnte Zahl von Aufgaben in construierender wie rechnender Weise gelöst.
Naturgeschichte. 28t Conr. Dr. Sandberger. Botanik und Zoologie nach dem natürlichen System.
Physik. 2 St.(Greiss) Die allgemeinen Eigenschaften der Körper; die be- sonderen Eigenschaften derselben in den drei ver- schiedenen Aggregatzuständen; die Lehre vom Magnetismus und die Lehre von der Reibungs- electricität.
Chemie. 4 St.(Conr. Dr. Casselmann seit Mitte Februar Hildenbrand.) Die ersten Anfangsgründe der anorganischen und der organischen Chemie; nach Cass elma nn's Leitfaden. Curs. I.
Freies Zeichnen. 2 St.(de Laspée.) ornamentenzeichnen nach Vorlagen und nach Gyps, meistens in vergrössertem Maasstabe Vorübun- gen im Situationszeichnen leichter Bruchstücke von Karten, Anfang im Tuschen.
Gesang. 1 St.(Reichard.)
Classe II. 0rdinarius: Professor Eb enau.
Deutsche Sprache 3 St.(Ebenau.) Erklärung der wichtigeren Gedichte Schiller's. Im Winter wurde Schiller's Jungfrau von Orleans gelesen und erklärt. Häufige Declamationsübun- gen. Deutsche Aufsätze.
Lateinische Sprache. 3 8t von da Spiess.)
Tempus und Moduslehre nach Spiess: Regeln der Syntax. Ewercitia wie in III. 1 St. Lectüre: Cic. de imperio Cu. Pompei Sodann wurden nach vorausgeschickter kurzer Prosodik und Metrik einzelne Stücke aus Sibelis Tirocinium poeticum gelesen. 2 St.
Französische Sprache. 4 St.(Ebena u.) Grammatik und Uebung im mündlichen Uebersetzen nach Plötz Schulgrammatik von Lect. 46— 65. 2 St. Lectüre und Erklärung der Stücke II., 1, 2, 3, 4, III., 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 9, 15, 16, 17, 18 und mehrerer ausgewählten Gedichte aus Lüdecking's französischem Lesebuch II Theil. wöchentlich wurde ein Exercitium corrigiert.
Englischesprache. 2 St.(Prof. Lüdecking.) Gelesen wurde Lüdecking's Lesebuch 1r. Tneil. Sämmtliche Vorübungen und Erzählungen mit Aus- nahme von Nr. 15. Gramm. Exercitien nach Die- taten.
(Bis Juli Otto,
Religion.
Protestanten combiniert II u. III,
2 St.(Dietz.)
Kirchengeschichte nach Kurtz Sommer von 800- 1294; Winter von 1294- 1648.
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Kaplan Lorsbach. Kirchen- geschichte von Gründung der Kirche bis zur Gegenwart nach Martins Lehrbuch der Religion
Geschichte und Geographie. 3 St. Bis Juli (HHIIdenbrand und von da Ebenau)
Alte Geschichte: im Sommer die der Griechen im winter die der Römer bis auf Augustus
Arithmetik. 2 St.(Greiss.) Die Lehre von den quadratischen und von den cubischen Gleichungen und Ausrechnung einer sehr grossen Zahl numerischer sowohl als allge- meiner Gleichungen.
Geometrie. 3 St.(Im Sommer Oberschaulrath Müller) Goniometrie; Im Winter(Collaborator Unverzagt) ebene und sphärische Trigonometrie.
Darstellende Geometrie. brand)
Im Sommer: die Perspective mit mathematischer Begründung durch die descriptive Geometrie. Im winter: die Licht- und Schattenlehre mit mathematischer Begründung durch die descrip- tive Geometrie. Viele hierhergehörige Aufgaben wurden gelöst.
Naturgeschichte. 2 St.(Sandbelger.) Krystallographnie und Mineralogie nach Kenn- gott und eigenem Plane.
Physik. 2 St.(Greiss.) Die galvanische Electricität, der Electromagnetis- mus, die Inductionselectricität, die Thermoelec- tricität und die atmosphärische Electricität; die Lehre vom Schall.
Mech anik. 2 St.(Greiss.) Statik der festen Körper, Dynamik der festen Körper bis zur Pendelbewegung.
Chemie. 4 St.(Casselmann. seit Mitte Februar Hil denbrand)
Stöchiometrie. Uebungen im Berechnen stõchio- metrischer Aufgaben. Electrochemie. Sodann die speciellere Chemie der Amphigene(Sauerstoff,
Schwefel, Selen und fTellur,) der Halogone (Chlor, Brom und Jod) des Phosphors, der Am- monium-, der Cyan-Ferroeyan und Ferroidcyan- verbindungen. Nach Casselmann'’s Leitfaden Curs. II.
Technologie; theoretische. 2St.(Casselman n.) Combiniert mit Cl. I.
Freies Zeichnen. 3 St. Combiniert mit Classe I.
1 St(Reichard.)
Classe I.
Ordinariat:(Im Sommer Müller. Im Winter Spiess.) Deutsche Sprache. 3 St.
Katholiken combiniert II u. III.
2 St.(Hilden-
(de Laspée.)
Gesang.


