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C. Uebersicht der Schülerverhältnisse.
Das Realgymnasium wurde im verflossenen Schuljahre besucht von:
Doutseh Hierunter sind eutsch- Pyotestan. atiwol katholi- Zusammen. 7 4 * 2 ken. neu einge- abgegan- Wiesba- Auswär- treten. gen. dener. tige. VII. 29 7— 36 34— 33 3 VI. 23 2— 25 9 1 22 3 V. 20 3— 23 9 2 13 10 IV. 13 6— 19 7 1 13 6 VIL bis IV 85 18— 103 59 4 81 22 III. 12 9 1 22— 3 14 8 II. 8 2— 10— 4 6 4 I. 8 1— 9— 2 5 4 Hospitanten 4 1— 5 5 1 1 4 Ill. bis I. 32 13 1 46 5 10 26 20 inel. Hospit. IV. bis I. 117 31 1 149 64 14 107 42 incl. Hospit.
Es verhält sich demnach die Zahl der Auswärtigen zu der der Wiesbadener in den vier unteren Classen wie 1: 4 und in den drei obern Classen mit den Hosp. wie 3: 4.
Die Zahl der Neueingetretenen betrug im Schuljahr 18 ₰2 unten 32, oben 3; zusammen 35
„„„„„„„ 18 ½„ 59,„ 5;„ 64
Dieselbe hat sich also im letzten Schuljahre hauptsächlich in Folge der Umgestaltung des Lehrplans nahe verdoppelt.
Sieben Schüler der Anstalt haben Ostern 1854 nach zweijährigem Besuche der Prima die Abiturientenprüfung bestanden, nämlich Rudolf Seebold aus Montabaur, gieng nach Heidel- berg, um die Bergwissenschaft zu studieren; Emil Hildenbrand aus Diethardt, gieng nach Marburg, um sich für das höhere Lehrfach vorzubereiten; Karl Schenck aus Wiesbaden, gieng nach Karlsruhe, um sich dem Ingenieurfach zu widmen; August Chun aus Langenschwalbach, gieng nach München, um sich für das höhere Lehrfach vorzubereiten; Friedrich Stifft aus Wiesbaden, gieng nach Siegen, um sich für die Bergwissenschaft auszubilden; Wilhelm Spiess aus Mensfelden, gieng nach Heidelberg, um die Bergwissenschaft zu studieren; August Hö 12- gen aus Diez, trat in die hiesige Kriegsschule ein.
Ein strebsamer und wackerer Schüler, der Tertianer Christian Krämer aus Wiesbaden, starb den 11. August 1854 am Nervenſieber. Lehrer und Schüler begleileten ihn am 13. August zu seiner Ruhestätte.


