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nu werden, Eduard Herzog, geb. zu Frankenberg, um auf das Schullehrer-Seminar in Homberg überzugehen, Emil v. Cölln, geb. zu Grebenstein, um sich dem Militärdienste, Georg Schüler, geb. zu Hersfeld, um sich dem Steuerfache, Wilhelm Greve, geb. zu Nenndorf, um sich dem Kaufmannsstande zu widmen.
5. Aus Quinta: Ferdinand Reese, geb. zu Todenmann, und Friedr. Franke, geb. zu Stein- bergen, um Okonomen zu werden.
Der Realtertianer Friedrich Wilhelm Frevert, geb. zu Varenholz, wurde aus dem Gymnasium verwiesen, und der Realtertianer Gustav Baldewein von hier, weil er sich einer vor seinem Austritt aus der Anstalt über ihn verhängten Schulstrafe nicht unterzog, nach§. II der Schulgesetze als ausgewiesen betrachtet.
Der Primaner Wilhelm Schwarzenberg, geb. zu Rinteln, welcher sich am 19. Juni gegen ausdrückliches Verbot in der Weser badete, ertrank in dem Strome, den er unge- achtet des hohen Wasserstandes zu überschwimmen versucht hatte. Der Leichnam des Un- glücklichen wurde am 25. Juni gefunden und am 27. feierlich zur Erde bestattet. Dem Leichenbegängniss wohnten alle Lehrer und Schüler der Anstalt bei.
Freien Unterricht genossen 12 Schüler, die zum Theil auch mit den nöthigen Schul- büchern von Seiten des Gymnasiums versehen wurden.
C Bibliotheken und Apparate.
Lehrer- und Schülerbibliothek, so wie auch die übrigen Sammlungen, wurden aus den etatsmässigen Mitteln ansehnlich vermehrt. Von den neu angekauften Werken nenne ich hier, um Raum zu ersparen, nur den kostbaren naturhistorischen Atlas von Goldfuss.
Als dankenswerthes Geschenk erhielt der naturhistorische Apparat vom Gymnasiallehrer Dr. Hupfeld einen Ammonit, ein Ammonshorn und versteinertes Holz aus Helgoland. Auch vermachte demselben der abgegangene Gymnasiast Fuldner eine kleine Eiersamm- lung, einen Kasten mit Schmetterlingen und eine Natter.
IV.
ordnung der lfentlichen Prüfung und Schulfeierlichkeiten.
Montag den 25. März, Vormittags von S— 12 Uhr. Chorgesang. Prüfung der Prima. Nibelungenlied. Dr. Eysell.


