Aufsatz 
Die Olympischen Spiele : ihre Gründung, Einführung und Zeitrechnung / Georg Graff
Entstehung
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2) Arithmetik: die Gleichungen des tten Grades mit mehreren Unbekannten, die Lehre von den Potenzen, Wur⸗ zeln, Logarithmen; Logarithmiſche Gleichungen, Zinſeszinsrechnung und Aufgaben aus der unbeſtimmten Analytik (nach des Lehrers Handbuch und Meier Hirſch). 2 St. w. Elſermann.

IX. Naturgeſchichte: 1 St. w. 1) Zoologie: vergleichende Anatomie und Pbyſiologie der Thiere und des Menſchen. 2) Botanik: Anatomie und Phyſiologie der Pflanzen im Verhältniß zu den Thieren und Mineralien (nach eigner Anleitung). Herr.

Tertia.

Ordinarius: Proſeſſor Dr. Schirlitz.

I. Latein: 1) Lectüre: Jul. Caesar de bello Gallico Lib. I. II. III. IV. nebſt ſchriftlichen Ueberſetzungen und Memorirübungen; im Sommerhalbjahr auch einige Stücke aus Friedemanns Ciceroniſcher Chreſtomathie. 5 St. w. Der Ordinarius. Ovid. Met. Lib. I. II. III. IV.(mit Auswahl) nebſt Proſodie und Metrik, nach Siberti mit practiſchen Uebungen. Memoriren von 5 10 Verſen wöchentlich. 2 St. w. Im Winterhaljahr Kleine; im Sommerhalbjahr Cand. Theobald. 2) Grammatik(nach Siberti): die Caſuslehre mit ſchriftli⸗ chen Uebungen. 3) Wöchentliche Erercitien und Extemporalien; monatliche Probearbeiten und vierteljährige Reviſion der Privatarbeiten. 3 St. w. Der Ordinarius.

II. Griechiſch: 1) Lectüre: Jacobs Elementarbuch I. Curſus. Nach einer Wiederholung des Quartacurſus: Abſchnitt X(Zeitwörter in u), XI(unregelmäßige Zeitwörter), XII(gemiſchte Beiſpiele der Zeitwörter); II. Curſus: A. Aneedoten No. I VI(mit Auswahl); C. Mythologie(Notizen und Erzählungen mit theilweiſer Auswahl). 4 St. w. Der Director. Im Aten Quartal Homer's Odyſſee, Geſang IV, 625 847. Vorher als Einleitung Geſang I, 110, welche auswendig gelernt wurden. Außerdem wurden memorirt G. IV, 625 673. Candidat Theobald. 2) Grammatik(nach Buttmann): Wiederholung des Elementarcurſus der Quarta. Einübung der Zeitwörter in ¹u, ſowie der unregelmäßigen Zeitwörter; Partikeln, Wortbildung, einzelne Abſchnitte der Syntar, namentlich auf Veranlaſſung der vorgedachten Lectüre. Daneben fortgeſetzte Wiederholung und Einübung des grammatiſchen Stoffs(auf ſämmtliche Stunden vertheilt). 3) Schriftliche(wöchentliche) Ue⸗ bungen im Ueberſetzen aus dem Deutſchen ins Griechiſche; als Anwendung des grammatiſchen Curſus der For⸗ menlehre. Auch wurden die Schüler vielfach veranlaßt, das Geleſene und Geſchriebene aus dem Gedächtniß wiederzugeben, und einzelne Stellen wörtlich zu memoriren. 2 St. w. Der Director.

III. Deutſch: 2 St. w. Lectüre in Bach's Leſebuch, Vortrag und Declamiren, alle 3 Wochen ein Aufſatz. Herr.

IV. Franzoͤſiſch: 2 St. w. 1) Grammatik(nach Knebel). Von den Hülfsverben bis zu den unre⸗ gelmäßigen Verben der 3ten Conjugation. 2) Wöchentliche Erercitien und Uebungen im mündlichen Ueberſetzen aus dem Franzöſiſchen ins Deutſche und umgekehrt, dabei ſtetiges Vocabellernen(nach Scotti und Fulda). Herr.

V. Religionslehre: 2 St. w. 1) Für die evangeliſchen Schüler(vereint mit Cl. IV). Im Winterhalbjahre die Lehre vom chriſtlichen Kirchenjahre und ſeinen Feſten; im Sommerhalbjahre Katechis⸗ mus der chriſtlichen Lehre nach Krummacher(Fortſetzung) von Frage 115 146, verbunden mit Auswendig⸗ lernen der betreffenden Bibelſtellen und mebrerer auf das Kirchenjahr Bezug habender Lieder aus dem hieſigen Geſangbuche. Bibelleſen: Briefe an die Epheſer, Philipper, Coloſſer, Theſſalonicher, an Timotheus, Titus und Philemon, erſter Brief von Johannes. In jedem Halbjahr ein Religionsaufſatz. 2 St. w. Der Ordinarius.