Aufsatz 
Einige Beiträge zum richtigen Beurteilen der Hauptmomente in der alten assyrischen, medischen und babylonischen Geschichte, vorzüglich in chronologischer Hinsicht
Entstehung
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ehemaliger Zögling unſrer jungen Anſtalt*) bereits ſoweit herangediehen war, ſeiner erſten wiſſenſchaftlichen Führerin und Bildnerin thätigen Dank abſtatten zu können.

Wie ſchon in den letzten Schulnachrichten bemerkt worden, fiel mit dieſem Schuljahre die ſ. g. Elementarclaſſe weg, und die bisher Prima, Oberſecunda, Unterſegunda, Tertia und Quarta genannten fünf Claſſen erhielten, nach höherer Verfügung, die ihrer na⸗ türlichen Reihenfolge gebührenden Benennunten Prima, Secunda, Tertia, Quarta, Quinta. Dech iſt dieß lediglich eine Veränderung der Namen, nicht der bisherigen Ein⸗ richtung und des Standpunctez der Claſſen. 4

Am Vormittage des Geburtstags Sr. Majeſtät Iners Königs verſam⸗ melten ſich Lehrer und Schüler im Schul ſaale, wo nach einem Chorgeſange der Direckor dieſem paterländiſche Feſt gemäße Worte ſprach. Darauf begaben ſich die Verſammelten in die Domkirche zu dem feierlichen Gottesdienſte.

Dem Oberlehrer Wiedaſch wurde von einem Königl. hohen Miniſterium das Prö⸗ dicat Profeſſor beigelegt. Indem wir dieſe ihm zu Theil gewordene Anerkennung bffent⸗ lich anführen, ſprechen wir zugleich den Wunſch aus⸗ daß dieſer durch Wort und That hu⸗ man wirkende Lehrer, welcher im Laufe dieſes J Jahres einen ehrenvollen Ruf an das Eym⸗ naſium ſeiner Vaterſtadt Altenburg ablehnte, wie ſeit nunmehr dij Jahren⸗ ſo noch lange

das Gedeihen unſrer Anſtalt möge fördern helfen.

C. Statiſtiſche Ueberſicht.. . 4. 1. 8 Am Ende des vorigen Schuljahres beſtanden folgende zwes Schüler die Abilu⸗ rientenpräfung unter dem Vorſitz des Herrn Conſiſtorjalrorh Nebe: 2) Hermann Höchſter von hier. Er erhielt das Zeugniß No. 1I(mit einiger Auszeich⸗ nung) und gedachte Philologie in München zu ſtudiren. War 1 ¾ Jahr i in Prima.

2) Friedrich Münſter aus Aitenberg. Ging mit dem Zeugniß No. II nach Marburg, um Jurisprudenz zu ſtudiren. 2 J. in Prima.

) Er verlieb ſie im Herbſt 1823 mit derz Zeüsniß No. II(mit Auszeichnung), und(udirte während der drei darauf folgenden Jahre in Bonn Pbilvlogie. Im Herbſt 1926 Fefand er vor NIr dortigen Kön, wiſſenſchaftlichen prüfungteommiſſion das Examen PIO zuuhere ſchelastico.

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