Aufsatz 
Die Schweden in Frankfurt am Main : 4. Bis zum Eingreifen Axel Oxenstiernas in die Verhandlungen
Entstehung
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Technischer Unterricht.

a. Der Turnunterricht

wurde für die 15 Klassen der Ober-Realschule in 13 Abteilungen erteilt, nämlich 1. Ii, I2, IIi(Böhm), 2. O. IE(Leng), 3. M. IIz(Oberlehrer Dr. Heuser), 4. O. IIII(Leng), 5. M. IIII(Leng), 6. 0. III(Diehl), 7. M. IIIz(Leng). S. O. IV(Böhm), 9. M. IV(Oberlehrer Dr. Heuser), 10. Va(Diehl), 11. Vb(Leng), 12. VIa(Leng), 13. VIb(Dr. Ankel). Dispensiert waren in diesen 13 Abteilungen bezw.,, 3,, 3,,,, 2,, 2,,, zusammen 10 Schuler. Jede Abteilung hatte wöchentlich 3 Turnstunden.

In der Vorschule bildete jede der 6 Klassen eine Turn-Abteilung für sich, die Klassen la, 1b, 2a, 2b wöchentlich in 2 ganzen, die Klassen 3a und 3 b in 2 halben Stunden. Den Turnunterricht erteilten die Herren Leimbach in la und 1b, Böhm in 2a, Müller in 2b, Lack in 3a, Leim- bach in 3 b. Dispensationen waren keine erforderlich.

b. Der Gesangunterricht

wurde in den Klassen der Ober-Realschule von Herrn R. Müller erteilt. Die Klassen O. V. M. V, VvlIa und VIb bildeten je eine Sing-Abteilung für sich und hatten wöchentlich je 2 Singstunden. Die stimmbegabten Schüler der Klassen Quarta bis Prima bildeten, so weit sie nicht aus triftigem Grunde zu dispensieren waren, den Sing-Chor, welcher in 2 wöchentlichen Stunden in drei- und vierstimmigen Gesängen geübt wurde(unter Benutzung von Serings Chorbuch).

In den Vorschulklassen 1a, 1b, 2a und 2 b wurden wöchentlich je 2 halbe Stunden unter Leitung der Herren Leimbach(in 1a, 1b), Müller(in 2b), Rack(in 2a) zum Singen kleiner Lieder und zu gelegentlichen Stimmbildungs-Übungen verwendet. In 3a und 3 b wurden beim deutschen Unterricht

gelegentlich kleine Lieder geübt.

II. Verfügungen der vorgesetzten Behörden.

12. März 1893. Königl. Provinzial-Schulkollegium übersendet Abschrift eines Ministerial-Erlasses betr. die Ordnung des Lebrerstandes an den staatlichen höheren Schulen sowie an denjenigen nicht- staatlichen höheren Lehranstalten, an denen das System der Dienstalterszulagen eingeführt ist. Von Ostern 1894 ab sind die Lehrer nach dieser Ordnung in den Jahresprogrammen aufzuführen.

21. April 1893. Konigl. Provinzial-Schulkollegium bestellt die Herren Prof. Dr. Lorey und prof. Dr. Weiffenbach auch für das Jahr 1893/94 zu Seminarlehrern.

29. April 1893. Königl. Provinzial-Schulkollegium genehmigt die vorlaufige Einführung von Banner, Französisches Lese- und UÜbungsbuch, II. Teil.

30. April 1893. Die Patente der zu Professoren ernannten Oberlehrer Hermann Reichard, Dr. August Brittner, Dr. Theodor Weiffenbach, Dr. Christian Gotthold, Dr. Franz Höfler werden zur Aus- nändigung übersandt.

7. Mai 1893. Königl. Provinzial-Schulkollegium übersendet zwei Urkunden, wonach Seine Majestät der Kaiser und Köunig den Herren Prof. Dr. Fritsch und Prof. Dr. Lorey den Rang der Räte vierter

Klasse verliehen haben. 25. Mai 1893. Der Herr Provinzial-Steuerdirektor Peine übersendet eine Zusammenstellung der

jetzt geltenden Bestimmungen hinsichtlich der Annahme, Ausbildung und Anstellung der Steuer-Super- numerare.(S. auch Abschnitt VII Mitteilungen.)