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Der Gesundheitszustand im Kollegium war auch in diesem Jahre wenig befriedigend. Herr Leimbach mufste im 1. Quartal des Sommersemesters in Folge seiner im Berichte des vorigen Jahres erwähnten schweren Erkrankung der Schule gänzlich fern bleiben, im 2. Quartal konnte er seine Thätig- keit teilweise wieder aufnehmen; seit Herbst v. J. haben wir die Freude, ihn in voller Frische wieder unter uns zu sehen.
In Folge einer schweren Erkrankung muſste unser lieber Kollege Herr Dr. Vetter zu Beginn des Winterhalbjahres beurlaubt werden und wird nicht vor Herbst d. J. zu uns zurückkehren. Indessen lauten die Berichte nicht ungünstig, so dals wir hoffen dürfen, ihn zu dieser Zeit wiederhergestellt in unserer Mitte zu sehen.
Auch andere Kollegen muſsten in Folge eigener Erkrankung oder ansteckender Krankheit im Hausstande längere Zeit der Schule fern bleiben.
Der Gesundheitsstand der Schüler war im vergangenen Schuljahr nicht ungünstig zu nennen; doch haben wir den Tod von drei hoffnungsvollen Schülern zu beklagen. Gustav Dick starb am 19. Dezember 1890, Karl Lorey am 21. Dezember 1890, Leopold Hilsbos am 2. Februar 1891. Unsere herzlichste Teilnahme begleitet die Eltern, die so schweren Verlust erlitten.


