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dem Bereiche des Beckens inſelartig auf und dienen den Tertiärgebilden ſpäteren Datums zur Grundlage, wie auch hie und da in der Provinz, ſowie auch in der Pfalz, 3, B. um udrß 2 Sſegen iſolir irte inſelartige Hebungen in oft genanntem Meere hervorgebracht haben. 1n II r Von einer geognoſtiſchen Mannigfaltigkeit, wie ſſio demnach umeralb⸗ desn Keitiärgebietes im Ganzen vorkommt. kann um Worms nicht die Redenſein. Hier herrſcht einförmige Schwemmboden⸗ Natur, die, wenn auch den Ackerbau günſtig, doch nicht eben durch Vielerlei der Erzeugniſſe Sdae ihienn und arm an denjenigen: Disem iſt, Hae die Reize von Iaehtelandichafbehe Sacchene d 1 aid et runeilotreq iqasld Tepnilfdüurß maffrt 650
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MirensrrAnt: nampni nh inmmJton nd ang vif inerſttez zun fris Irh(niamn 9 9 Gehenn wir zuna hſs einen n Ueberblick nder eigentlichen Retaflatan der ungehsuten, wildwachſenden Phlanzen an Wegen, Rainen und unbebauten Orten, ſowie der in die Saaten eingeſtreuten Unkräuter*). Wir finden um Worms eine ganze Anzahl ſolcher Feldgewächſe, welche wohl zugleich um Friedberg, alſo in der diluvialen Uſathal⸗Gegend, nicht aber in den Lehmgegenden des weſtlichen Vogelsbergs, oder in den Schiefergegenden des Hinterlands, ebenſowenig im weſtlichen, wie öſtlichen Odenwald, überhaupt in Gegenden andrer Bodenbildung und außerhalb des Tertiärbeckens vorherrſchen. mnahſor Vor allen ſind um Worms an Wegrändern zu erwähnen folgende Diſtelgewächſe und ſonſtige Soyngeneſiſten, die ſich z. B. am weſtlichen Vogelsberg und meiſt auch im oberen Lahngebiet nirgends finden: Die Krebsdiſtel(Onopordon Acanthium) und die weichſtachlige, kleinköpfige Jurinie(Jurinea cyanoides), beide gleich verbreitet um Friedberg; ſodann die eigentliche Wegdiſtel(Carduus acanthoides), die mir in Oberheſſen nirgends und ſonſt nur z. B. bei Frankfurt und Sachſenhauſen vorkam, ſehr gemein, wogegen die in Baſaltgegenden häufige Moſchus⸗Kopfdiſtel(Carduus nutans) hier nur ganz vereinzelt vorkommt; ferner die Sterndiſtel(Centaurea Calditrapa), hie und da ähnlich, wie um Bad Nauheim, in Maſſe vorhanden; von Flockenblumen unter andern ſehr gewöhnlich die kleinköpfige ſchwarze (Centaurea nigra), eine in Oberheſſen(außer um Gießen) ganz ungewöhnliche Art***). Auch herrſchen an Wegen und Chauſſeeböſchungen, ähnlich wie um Friedberg, die in andern Gegenden, wie am Vogels⸗ berg, beinahe ganz fehlenden Cichorien Hieracium boreale und vulgatum Fr. unter die blaue Weg⸗ warte gemiſcht vor und zeigt ſich das intereſſante Hieracium cymosum W. s. pratense T auſchn(bei Sch ulde„Pilosella pratensis“) ſehr ſchön und reichlich hier und da auf Dämmen..
Von Doldenpflanzen ſind hervorzuheben: Die Brackdiſtel oder Mannstreu Gryngiun Sedhstgehe zahlreich, wie um Friedberg; in Saaten und an ſonnigen Erdwänden der Promenaden die auch in der Wetterau gewöhnliche Sicheldolde(Falcaria Rivini), längs Wingertsmauern gemeiner Kerbel (Anthriscus vulgaris), überall Schierling(Conium) und auf Aeckern die Gleiße(Aethusa Cynapium), ganz wie in der Wetterau; am Rand der Stadtpromenaden und am„oberen Buſch“ der anſehnliche Knollen⸗Kälberkern(Chaerophyllum halhosum), im Innern von lheinheñene an der Plrim auch der ſehr aͤhnliche Ch. aureum. f andia JIoll arkun fr
Von Cruciferen ſind um Werms vhanatertiſiſch und daußerdidenzlih verdveitet der, ersahmſige Oeppeſamen(Diplotaxis tenuifolia) und auf Dämmen und kirſien Aeckern die Hundorauke(Erucastrum
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1111„. S. 20 u. 21. Inhresber. der Pallichia, 1863:„Orundnige zur Phywſtath der agfalz von Dr. F. W. Schultz“. **) Vgl. damit überall Dr. F. W. Schultz, Phytoſtatik der Pfalz(20. u. 21. Iahrasberiche der Ahmichle, 41863) und Schnittſpahn, Flora des Großh. Heſſen, Darmſtadt 1839. 11
***) Nach Schnittſpahn iſt ſie„durch ganz Sterkechdn gemein un hada fn ſich in bebeſe z. B. am „Hangenſtein“. 1 1


