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Die Zahl der Schüler betrug im Anfang jedes Semeſters: im Winter 1873— 74: I. 20, II. 15, III. 34, IV. 20, V. 15, VI. 18= 122, dazu 16 Realiſten, zuſammen 138; im Sommer 1874: I. 15, II. 17, III. 27, IV. 21, V. 17, VI. 19— 116, dazu 16 Realiſten, zuſammen 132. Darunter waren Ausyvärtige reſp. 81, 69.
Mit Maturitätszeugnis verließen die Schule:
Oſtern 1874. Carl Genuit aus Kleinern, 20 Jahr alt, 2 Jahr in I., um Theologie zu ſtudiren.
Carl Beck aus Corbach, 20 ½ Jahr alt, 2 ½ J. in IJ., um in das Poſtfach einzutreteten.
Herbſt 1874. Rudolf Kobelt aus Breidenbach, 18 ½ J. alt, 2 J. in l., um in das Poſtfach einzutreten.
Eduard Tewaag aus Vöhl, 19 ½ Jahr alt, 2 J. in J., um Theologie zu ſtudiren.
Julius Waldſchmiidt aus Cülte, 21 Jahr alt, 2 J. in!, um Naturwiſſenſchaften zu ſtudiren.
Ludwig Bier aus Mengeringhauſen, 21 J. alt, 2 J. in J., um Philologie zu ſtudiren.
V. Stiſtungen. Die Zinſen der Strubeſchen und Waldeckſchen Stiftung wur⸗ den ſtatutenmäßig verwendet.. Das Kapital der erſteren beträgt 834 Thaler.
VI. Lehrmiftel.
Außer vielen Fortſetzungen der in früheren Programmen er⸗ wähnten Werke und Zeitſchriften wurden angekauft: Xenophon Hellenica von Breitenbach— Weidner, Commentar zur Aeneis— Perthes, lateiniſch⸗deutſche Wortkunde— Knobel, Commentar zu den 5 Büchern Moſis— de Wette, Commentar zu den Pſalmen — Wackernagel, Poetik— Müller, Wilhelm III. von Oranien und Georg Friedrich von Waldeck— Fiedler, darſtellende Geometrie— Engel, der Schulgeſang— Kiepert, politiſche Karte von Europa.
Die Schülerbibliothek vermehrte ſich um 25 Bände.
Für den phyſikaliſchen Apparat wurden angekauft: ein Thermo⸗


