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Diese Gebiete erreichen weit seltener die einzelnen Teile Deutschlands, am häufigsten durch- ziehen sie noch das nördliche Deutschland.
Vergrößern wir die Landgebiete, für welche wir die Regenwahrscheinlichkeit be- rechnen, indem wir nur Nordwest-, Ost- und Süddeutschland unterscheiden, so wachsen
naturgemäß dle Aussichten, daß einer dieser Teile Deutschlands von einem westlichen außerdeutschen Gebiete berührt wird.
Es wird von allen 101 Gebieten erreicht:
Nordwest-, Ost- Süddeutschland in 72 69 55 Fällen.
Sehen wir wieder von den äußersten nordwestlichen Gebieten ab. so erreichen von den übrigen 79 Nordwest-, Ost- Süd-Deutschland
65 62 47 Gebiete, also
32 79 60% Nach der ersten Berechnungsart nach den Landschaften werden im Durchschnitt erreicht die einzelnen Landschaften von Nordwest-. Ost- Süd-Deutschland in
69 65 46 von 100 Fällen.
Das Verhältnis dieser Zahlen 32: 60, 70:65, 60: 46 mit dem Durchschnittswerte 1.23 gibt uns einen zahlenmäßigen Wert dafür, mit wie viel größerer Sicherheit man das Eintreffen eines Regengebietes für einen der drei Teile Deutschlands als für eine der 10 Landschaften ankündigen kann. 4
Wir haben bis jetzt die westlichen Gebiete ohne Berücksichtigung ihrer Eigen- schaften betrachtet. Jetzt wollen wir auf ihre Ausdehnung entlang den Längengraden Rück- sicht nehmen. Dann erreichen jedesmal von 100 Gebieten mit einer NS-Ausdehnung von
W Mw NW Ho NRm Mo SE NE SW 8 0— 3⁰0 47 41 53 41 53 35 35 53 41 41 durchschnittlich 44,0 3— 60 62 48 66 52 52 52 52 532 48 52„ 53,5 6— 90 56 54 71 68 73 34 49 71 44 34
. 57,3 9— 120 93 71 93 86 36 64 79 860 64 64„ 79,0
Die Wahrscheinlichkeit, daß eine Landschaft Dentschlands von einem westlichen Regengebiet erreicht wird. steigt mit dessen Größe. Die kleineren Gebiete(0—3⁰) meiden besonders das östliche Binnendeutschland. Die 3 großen Teile Deutschlands werden wieder häufiger erreicht.
NW E 8 4% 0— 33 53 53 41 durchschn. 40 von 100 5 5 3— 6⁰ 69 59 55„ 61„ 100 S 0— 9 73 76 44. 64„ 100 25 9. 129 93 36 71„ 33„ 100
Die Regenwahrscheinlichkeit ist in XW-Deutschland am größten, am kleinsten in Süddeutschland. Für die großen Gebiete wächst sie für Nordwest- und Ostdeutschland fast zur Gewißheit.
Noch wichtiger als die Größe ist für den zu erwartenden Zug die Lage der Gebiete. Eine Einteilung der hier betrachteten 101 westlichen Gebiete nach denselben Grundsätzen wie bei Behandlung der Dichte(S. S. 24) ergibt 29 nördliche, 21 mittlere und 21 südliche Gebiete. Es gelangen


