Franzöſiſch. 5 St. a) Grammatik: Plötz Schulgrammatik VI, VII, VIII. Dictate, Extem⸗ poralien, Ueberſetzungen aus Gruners deutſchen Muſterſtücken. 3 St. Peſchier.
b) Lectüre. Ausgewählte Stücke aus Werſaint's Leſebuch mit literarhiſtoriſchen Erläuterungen. Athalie. Memorir⸗ und Converſationsübungen an der Hand des vocabnlaire systématique von Plötz. 2 St. Peſchier.
Engliſch. 4 St. Einübung der Syntax.(Nach Plate II.) Schriftliche und mündliche Uebungen darüber. Ueberſetzungen aus dem Deutſchen.(Gruner's Muſterſtücke.) Exercitien zur Uebung in Orthographie und Grammatik. Dictate. Lectüre: Stücke aus Gantter’s Chreſtomathie. History of England by Macaulay, 1. Bd. Julius Cesar by Shakespeare. Der Unterricht meiſt in engliſcher Sprache gegeben. Dr. Lehmann.
Hebräiſch. 2 St. Ueberſetzung und eingehende Erklärung einzelner Leſeſtücke aus den erſten Propheten, Pſalmen und ſpäteren Propheten. Stücke aus dem Gebetbuch. Dr. Auerbach.
Geſchichte. 3 St. a) Geſchichte des achtzehnten Jahrhunderts und des neunzehnten bis 1815, mit beſonderer Berückſichtigung Deutſchlands. Alle 14 Tage wurde eine Stunde zur Wiederholung der Hauptmomente aus der mittleren und neueren Geſchichte verwendet. 2 St. b) Wiederholung der alten Geſchichte. 1 St.(Köpert Geſchichts⸗Curſus.) Baerwald.
Rechnen und Buchhalten. 4 St. a) Conto⸗Corrent; Berechnung der mittleren Verfallzeit und Buchung von Platzwechſeln im Conto⸗Corrent. Geſellſchafts⸗ und Miſchungsrechnung. Gold⸗ und Silber⸗ rechnung(Umrechnung der verſchiedenen Feingehaltsbezeichnungen, Berechnung des Feingewichts u. ſ. w., des Werthes und Werthverhältniſſes von Gold und Silber. Umrechnung fremder Preiſe in die heimiſchen). Geldrechnung(Schrot und Korn, Metallwerth u. ſ. w.). Wechſel⸗ und Effectenrechnung; Arbitragen, Wechſelcommiſſionsrechnungen. Waarencalculationen. 2 St. b) Einfache und doppelte Buchführung an fingirten Geſchäften. 2 St. Schlimbach.
Mathematik. 5 St. a) Stereometrie. b) Algebra: Gemiſchte quadratiſche Gleichungen; Potenzen und Wurzeln; arithmetiſche und geometriſche Proportionen; arithmetiſche und geometriſche Reihen; Loga⸗ rithmen und Anwendung derſelben auf die geometriſche Reihe. Zinſeszins⸗ und Rentenrechnungen(Zirn⸗ dorfer's Compendium§§. 99— 120). c) Ebene Trigonometrie. Dr. Zirndorfer.
Mathemathiſche Geographie. 1 St. Einleitung: Erde und Himmel, ſcheinbarer und wahrer Horizont, Himmelsgegenden, Fixſterne, Planeten und Kometen, Nordpol des Himmels— Lage der Erde. — Beweiſe für die Kugelgeſtalt der Erde; Länge und Breite— Größe der Erde— Bewegung der Erde um ihre Achſe(Abplattung, Verſuche über den Fall, Paſſatwinde, Pendelſchwingen, Foucaultſcher Beweis; ſenkrechte, parallele, ſchiefe Sphäre; Tag und Nacht, Achſengeſchwindigkeit)— Bewegung der Erde um die Sonne— der Mond— Sonnen⸗ und Monſfinſterniſſe. Ebbe und Fluth. Dr. Zirndorfer.
Phyſik. 2 St. Im Sommer: Mechanik mit möglichſt mathem. Begründung. Im Winter: Optik (Optik im engeren Sinne, Katoptrik, Dioptrik) Dr. Epſtein.
Chemie. 2 St. Anorganiſche Chemie: Die wichtigſten Elemente und Verbindungen. Blum.
Schreiben. 1 St. Uebungen wie in Klaſſe II; Schnellſchreiben nach kaufmänniſchen Briefmuſtern; Zierſchriften. Müller.
Zeichnen. 2 St. Wie in der zweiten Klaſſe. Stix.
Turnen. 2 St. Ravenſtein.
Allgemeiner Turnplan.
Der Unterricht beginnt in der VII. Klaſſe. Den Uebungsſtoff bilden: 1. In Klaſſe VII. und VI. a) Einfache Freiübungen— insbeſondere Taktgehen, Taktlaufen,


