ſowie 23, 366 f. eng verbunden iſt, ſo fiel auch der Schluß des 23. Buches weg, wie dies die Alerandriner wollten, nämlich von 23, 296 ab ¹). Für die einfachere Geſtaltung der homeriſchen Ge— dichte ſpricht auch der Umſtand, daß nicht alle Ereigniſſe der Ilias wie die ärdr!, ¹bg und die Theomachie trotz des ſonſtigen genauen Anſchluſſes an Homer auf der iliſchen Tafel dargeſtellt waren 2). und daß Erweiterungen ſelbſt innerhalb derſelben Scene, wie bei den Leichenſpielen des Patroklus, ſtattfanden ³). Endlich iſt auch der Umfang der im epiſchen Zyklus verwerteten Epen in Betracht zu ziehen. Die Cyprien waren mit 11, die AÄthiopis mit 5, die Kl. Ilias mit 4, die Iliuperſis mit 2, die Noſten mit 5, die Telegonie mit 2 Büchern darin vertreten. Es iſt deshalb nicht wahrſcheinlich, daß Ilias und Odyſſee mit je 24 Büchern Aufnahme fanden, zumal man bei ihnen keine Bucheinteilung, ſondern nur Rhapſodieen kannte.
Fiel aber der Schluß der Odyſſee von 23, 296 ab weg, ſo mußten auch die mit dieſer Erweiterung in Verbindung ſtehenden Scenen fehlen. Nun wird 23, 297 f. der von Odyſſeus zur Täuſchung des am Palaſte vorübergehenden Publikums befohlene Tanz als beendigt bezeichnet; es war daher auch die mit dieſer aufs engſte verbundene Scene in 23, 91— 165 urſprünglich nicht vor⸗ handen, und Vers 91 bildete mit 165 den einen Vers:
oro drν§ονν α d 70G 1D0Ov Setrey.
Nachdem die Telemachie Aufnahme in der Odyſſee gefunden hatte, wurde auch dem Sohne eine beſtimmte Rolle in faſt allen Büchern zu Teil. Hier bedient er ſich derſelben vorwurfsvollen Worte wie ſpäter ſein Vater, der dazu allein berechtigt war; V. 100— 102 ſind aus deſſen Rede in 168—170 wiederholt. Von einer Rückverwandlung des Bettlers in ſeine natürliche Geſtalt, wie man dies nach dem Schluſſe des 13. Buches erwartet, iſt keine Rede. Die Verſchönerung durch Athene in V. 23, 156 und 163 genügt nicht; und die Verſe 157— 162, welche aus VI. 230— 235 ſtammen, beweiſen durch die ganz verunglückte Konſtruktion in 157,
¹) Od. Schol. 23. 296: roοro rε⁴ς τmν bb νσοσσας ρσν⁴ͥdeLοiaον ae dO τονν mυτ. Eustath. 1948, 49 f.
2) Adam, S. 189 fſ.
³) id. S. 118 f.


