Aufsatz 
Quaestiones Propertianae / Guil. Fuerstenavii
Entstehung
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Anstalt 82 Schüler, nämlich 13 Primaner, 11 Secundaner, 10 Gymnasialtertianer, 5 Real- tertianer, 11 Gymnasialquartaner, 9 Realquartaner, 23 Quintaner. Am Schlusse des Schuljahres betrug die Gesammtzahl der Schüler 80, unter denen sich 37 Auswärtige befanden. d Aufgenommen wurden im F rühjahr 9, deren 3 in der 2 in der Realquarta, 4 in der Quinta ihren Platz erhielten; im Herbste 14, von denen 1 der Tertia r., 3 der Quarta g., 10 der Quinta zugingen.

2. Abgang. Am Schlusse des Sommersemesters wurde der Primaner Carl Meyer, geb. den 14. Mai 1824 zu Rodenberg, lutherischer Confession, Sohn des verstorbenen Kaufmanns Meyer, zur Universität entlassen. Derselbe hatte seit Ostern 1838 das Gymnasium be- sucht, war zwei Jahre Schüler der ersten Classe gewesen und erhielt im Maturitäts- zeugnisse das Prädicatgut vorbereitet. Seine Absicht war Theologie zu studiren.

Ausserdem gingen ab: 1) Aus Prima: Ferdinand Zimmermann von hier, um sich dem Steuerfache zu

widmen. 2) Aus Tertia r.: Wilhelm Hermani aus Möllenbeck, um sich dem Forstfache zu widmen. 1

3) Aus Quaria r.: Hermann Schneeweiss von hier, um Lohgerber, Hermann Reese von Toaenmanm, um Kaufmann zu werden, Wilhelm Bran 4 t und Louis Lindemeyer von hier, ohne Bestimmung.

4) Aus Quinta: Wilhelm Brinkmann von hier, ohne Bestimmung.

Zu Ostern werden die Akademie beziehen:

1) Carl Kröger aus Germerode, geb. den 16. December 1824, reform. Confession, Sohn des Metropolitans Kröger zu Witzenhausen, Schüler des Gymnasiums seit Jacobi 1842, Primaner seit Ostern 1843.

2) Carl Bezzenberger aus Marburg, geb. den 5. April 1827, evang. Confession, Sohn des Kanzlisten Bezzenberger beim hiesigen Obergericht, Schüler des Gymnasiums seit Jacobi 1842, in der ersten Classe desselben seit Ostern 1843.

3) Friedrich Hinkel, geb. zu Hanau den 10. Juli 1826, evang. Confession, Sohn des Kanzlisten Hinkel bei der hiesigen Regierungs-Deputation, Schüler des Gymnasiums seit Ostern 1836, Primaner seit Ostern 1843.

Der erste beabsichtigt Medicin, der zweite Jurisprudenz, der dritte Theologie und zwar zunächst in Marburg zu studiren.

Die Wohlthat des freien Unterrichts genossen 11 Schüler und wurden, Wheilyeise auch mit den nöthigen Schulbüchern von Seiten des Gymnasiums versorgt.