Aufsatz 
De oratione, rerum naturae picturaeque imitatrice : p. 1. / Francke
Entstehung
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Schlussbemerkungen.

Den nicht verbindlichen Unterricht im Hebräischen und Englischen besuchten, den ersteren in 6 wöchentlichen Stunden 7 Primaner in 2 Abtheilungen, und 3 Secundaner; den letzteren in 2 Abtheilungen in 4 wöchentlichen Lehrstunden 3 Primaner, 5Secun- daner, 5 Tertianer und 3 Quartaner. Vom Besuch des Griechischen schlossen sich aus 3 Quartaner und 2 Quintaner. 1 3

Es erschien nöthig den Unterricht in Mathematik auch in Prima, mit Genehmigung der vorgesctzten Hohen Behörde, während des Schuljahres fortzusetzen.

C. Aesthetische Bildung. An den im Sommer um 11 Uhr, im Winter um 1 Uhr Mittwochs und Samstags ertheilten Privatstunden im Zeichnen nahmen 17 Schüler aus verschiedenen Klassen Theil.

Den Unterricht im Tanzen benutzten 25 Gymnasiasten. Auch erhielten die sich an- meldenden Primaner und Secundaner die Erlaubniss, von der sehr dankenswerthen Ein-

ladung des verehrlichen Comités für Bälle und Concerte aus der Mitte der hiesigen

Honoratioren zum Besuch der winterlichen Abendunterhaltungen im Herzoglichen Schlosse Gebrauch zu machen. 1. 1e. D. Disciplin.

In dem vorigjährigen Programme war der unter den Externen des Gymnasiums all- zusehr eingerissenen sogenannten halben Kost Erwähnung geschehen und die dringende Bitte an die Angehörigen der betreffenden Schüler, ausgesprochen worden, möglichst in allen Füllen, wo die ökonomische Lage es gestatte, die ganze Kost eintreten zu lassen. Wir freuen uns erwähnen zu können, dass dieser Bitte von vielen Seiten bereitwillig Folge gegeben worden, können jedoch den Wunsch nicht unterdrücken, dass diese augen- scheinlich als für die Disciplin ausscrhalb der Anstalt schr nützlich erprobte Einrichtung ganz allgemein werden möchte.

Es darf weiter bemerkt werden, dass der disciplinarische Zustand der Anstalt im All- gemeinen nichts Besonderes desideriren liess. Die Primaner fast ohne Ausnahme zeich- neten sich auch diesmal wieder als Vorbilder für ihre jüngeren Mitschüler durch festen Sinn für Ordnung und Gesetzlichkeit und durch ein ihrer Stellung und Bildung würdiges Verhalten in und ausser der Schule aus. dof e HUith⸗ Lui Sbnra

E. Physisches Wohl der Lehrer und Schüler, Schulbesuche etc.

Bei den Lehrern Krebs, Schenck, Schmidtborn, Schulz und Bocker kamen wemn auch meist nur kurz dauernde Krankheiten vor, wodurch sio auf bezichungsweise 1 14 Tage von der Ertheilung des Unterrichts abgehalten wurden.

Der Gesundheitszustand der Schiler dagegen auch während des langen und unge- sunden Winters kann nur ein sehr erfreulicher genannt werden. Ungeachtet dessen milssen wir leider des Verlustes zweier hoffmungsvollen Zöglinge erwähnen, die beide einem ihre Körperkräfte langsam verzehrenden hektischen Uebel erlagen. Der eine von diesen,