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1) zu dem Areshügel, von da
2) zu der Hügelgruppe des Musaion, der Pnyx und des Nymphenhügels;
3) von dort zur Agora mit dem Theseion, den Hallen und Hermen; von dem südlichen Teile des Marktes am Buleuterion, Heliaion vorbei zu dem Prytaneion; von da
4) zur Tripodesstrasse und dem Lysikratesdenkmal, an dem die Unterschiede zwischendorischer und korinthischer Säulenordnung durchgenommen werden; darauf
5) zu dem Odeion des Perikles und dem Dionysostheater. Die Erklärung des Theater- baus wird passend dem deutschen Unterricht überlassen(Kraniche des Ibykos.); die ein- gehende Behandlung gehört in die Oberprima.
Von der nördlich, südlich und östlich sich weiter ausbreitenden Hadriansstadt wird nur der Kolossalbau des Olympieion erwähnt. Die eingehende topographische Behandlung der Stadt Athen verbindet sich mit der Lektüre des Thukydides I, 88 ff. am leichtesten; doch bietet auch Herodot VIII., 50 ff. eine passende Gelegenheit. Die philosophische Lektüre der Oberprima führt zur letzten umfassenden Wiederholung, wenn die Stätten erwähnt werden, an denen die Meister der griechischen Philosophie ihre Vorträge hielten.
Von der Unterstadt wendet sich der Blick zu dem Stolz des perikleischen Zeitalters, der Akropolis.
Ganz kurz wird die Benutzung des Hügels zu Profanzwecken in alter Zeit berührt; (noch Hippias hat auf der Burg gewohnt), dann ohne Aufenthalt zur Betrachtung des Berges in perikleischer Zeit übergegangen.
1) Höhe und Gestalt verglichen mit den übrigen bereits bekannten Bodenerhebungen im Weichbild der Stadt.
2) Wanderung den gewundenen Burgweg hinauf zu der Bastion mit dem Tempel der Athena Nike, der einer genaueren Besprechung unterzogen wird als Muster des attisch-ionischen Stils; von hier geht es weiter aufwärts
3) zu den Propylaeen mit der Pinakothek. Durch die Propylaeen hindurch folgen wir der Processionsstrasse, die in östlicher Richtung zu dem
4) Parthenon leitet. Nur der Bau selbst ist Gegenstand der Betrachtung, der plastische Schmuck wird erwähnt aber keinerlei eingehende Kunstbelehrung daran geknüpft; dazu fehlt die Zeit, auch reicht zu einer einigermassen fruchtbaren Behandlung das Verständnis auf dieser Stufe nicht aus; erst wenn eine Reihe plastischer Einzelbilder erklärt worden ist und die Schüler dadurch eine gewisse Kenntnis von plastischer Formengebung erlangt haben, also in Unterprima, hat die Besprechung Aussicht auf Erfolg. Die Beschreibung des Parthenon erfolgt unter Benutzung der von dem dorischen Tempel bereits früher gewonnenen Anschauung.(Bau- meister; Lage; Grundriss; Ost- und Westseite; Längsseiten; Vor- und Hinterhalle; Cella; Höhe der Säulen und des Giebels; Bild der Athene; jetziger Zustand).
Von dem Parthenon geht der Wanderer nördlich zu dem
5) Erechtheion.
a. Geschichte des Tempels(vgl. Od. VII, 80 ff. II. II, 546; Hd. VIII, 55), der ein gemeinschaftliches Heiligtum der Athene Polias, des Poseidon Erechtheus und der Pandrosos war.
b. Beschreibung des Tempels an der Hand des Grundrisses und einer Rekonstruktion. Nähern wir uns dem Tempel von Osten, so haben wir die Fassade eines attisch- ionischen Prostylos vor uns; die erste Celle war der Athene Polias geweiht, die zweite dem Poseidon-Erechtheus; die westlich daranstossende Halle war nördlich flankiert durch eine attisch-ionische Vorhalle, südlich durch die schöne Korenhalle, westlich stiess an diese 3 Hallen der heilige Raum der Pandrosos von Mauern umschlossen.
c. Gesamtbild der Tempelanlage; es ist namentlich auf den scharfen Gegensatz hinzuweisen zwischen dem anmutigen Aufbau dieses Tempelkomplexes und dem erhabenen, einheitlichen Parthenonbau. Die Verschiedenheit legt ein sprechendes Zeugnis ab von dem Charakter der verschiedenen Zeiten, in denen die beiden Bauwerke vollendet wurden.
Von dem Erechtheion wenden wir uns, die jüngst aufgegrabenen Substruktionen der Chalkothek zur Rechten liegen lassend, dem Standbild der
6) Athene Promachos zu(vgl. Pausanias I, 28, 2). Die Statue, deren Lanzenspitze und


