Schriftsteller im Gebrauch, so perücksichtigt man ihn auch, aber nicht in knechtischer Aphängigkeit.
Das Lesen der übersetzten Stelle durch den Schüler dart nicht vergessen werden. Nicht nur bei den Oden ist dies besonders wichtig, sondern auch bei den Satiren und Episteln des Horaz.
Auf die Ubersetzung des Schülers folgt die formale und sach- liche Erklärung. pür die sachliche Erklärung kommen bei der Horazlektüre namentlich folgende Gesichtspunkte in Betracht: Persönliches, Mythologisches, Realien, Sentenzen.
Diese Bemerkungen werden im wesentlichen, soweit sie Ge- dächtuisstoff enthalten, von den Schülern aufgeschrieben.
zZur Veranschaulichung verwende man die Tafeln und Modelle des Apparates. Das Verzeichnis hängt, wie gesagt, im Konferenz- zimmer. Zur eigenen Belehrung und Kontrolle sind die Bücher von Gemoll, Realien bei Horaz, und von Kubik, Realerklärung zu Tacitus, zu Cicero und zu Horaz, sehr förderlich.
Zur Veranschaulichung im weiteren Sinne sind die Vergleiche antiker Dinge mit entsprechenden modernen zu rechnen. Aus solchen Mitteilungen und Besprechungen entwickeln sich ganz zwanglos Bilder aus der Kulturgeschichte, die auſfserordentlich belebend wirken.
Ist es nötig, dals die Klasse für die Wiederholung sich einiges aufschreibt, so diktiere man kurz das Nötige, während der Über- setzung des Lehrers ist nichts aufzuschreiben.
Sind längere Abschnitte übersetzt, so muls ihr Inhalt zusammen- gefalst werden. Zur Unterstützung dieser UÜbung empfiehlt es sich Merksprüche zu verwenden, an die sich der Schüler halten kann.
Ist der Schüler so mit dem Schriftsteller einigermalsen bekannt geworden, so gehe man auch näher auf Leben und Zeitverhältnisse ein, oder fasse zusammen, was bei der Lektüre schon hat gegeben werden müssen. Ist eine Schrift durchgearbeitet worden, so ver- gleiche man auch einmal die verschiedenen Schriftsteller mit einander bezüglich ihres Lebensganges und ihrer Art zu schreiben. Dafs hierbei auf früher Gelesenes, besonders also auf Cäsar und Sallust, zurückzugreifen ist, versteht sich von selbst. Die sogen.
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