— 16—
Fühler samt der Borste gelbbräunlich, drittes Glied am Ober- rande oft dunkelbraun. Beine gelb mit schwarzen Hüften; an den Vorderbeinen ist die Unterseite der Schenkel zuweilen, die Spitzenhälfte der Schienen immer schwarz oder schwarzbraun. In der Regel sind auch die drei ersten Tarsenglieder dunkel; doch gibt es auch Tiere, deren Vordertarsen ganz gelb sind.
Flügel glashell, an der Wurzel und am Vorderrande gelb, von der Mitte bis zur Spitze braun; oft sind diese Farben nur wenig intensiv.
Körperlänge: 13 bis 15 mm, Flügellänge 10 mm.
Verbreitungsgebiet: die Mittelgebirge Europas.
Spilomyia manicata Rond. Atti Soc. ital. Sci. Nat. VIII. 132(1865).
Der Sp. saltuum Fabr. ähnlich, aber durch folgende Merk-
male zu unterscheiden:
1. Die Vordertarsen sind ganz schwarz, auch das Endglied.
2. Das letzte Hinterleibssegment ist vollständig gelb und nicht an der Basis schwarz.
3. Alle Schenkel sind unten schwärzlich gestreift.
Außerdem ist die Art plumper, die schwarzen Binden des Hinterleibs sind schmäler. Der Hinterleib ist infolgedessen vor- herrschend gelb, mit sechs schwarzen, in der Mitte durch einen schmalen schwarzen Längsstrich paarweise verbundenen Binden. Der erste Ring ist bis auf zwei gelbe Seitenflecken ganz schwarz, auf dem zweiten bis vierten Ringe liegen je zwei schwarze Binden, und zwar die eine am Vorderrande, die folgende am Hinter- rande des Ringes. Der letzte Ring ist fast ganz gelb, äußerst fein schwarz behaart.
Die Zeichnung des Thorax ist wie bei Sp. saltauum, also fünf gelbe Flecken auf den Brustseiten; außerdem sind die Flügelschüppchen und die Schwinger gelb. Flügel glashell, in der vorderen Hälfte bis zur 3. Längsader bräunlich getrübt. Vorder- tarsen ganz schwarz und auffallend breit gedrückt; im übrigen sind die Beine bis auf die schwarzen Hüften ganz gelb.
Körperlänge: 13 mm, Flügellänge: 10 mm.
Verbreitungsgebiet: Italien(Apennin), Griechenland(Samm- lung Becker und Sammlung des Ungarischen Nationalmuseums).
Fig. 6.


