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unmittelbar vor dem Schildchen zieht eine solche, wenn auch etwas verwaschene Querbinde. Schulterschwielen auffallend gelb. Auf den Brustseiten stehen unter der Quernaht zwei große gelbe Flecken übereinander. Schildchen schwarzbraun mit gelbem Hinterrand, oder rotgelb, durchscheinend.
Hinterleib länger als der Rückenschild, oft doppelt so lang, gleich breit, flach, nur wenig gewölbt, mit hellen Binden. Beine stark, Hinterschenkel verlängert, vor der Spitze unten mit einem zahnartigen Fortsatze. Flügel verhältnismäßig schmal, Randzelle geschlossen, dritte Längsader sanft geschwungen, kleine Querader weit hinter der Mitte der Diskoidalzelle, außer- ordentlich schief; der Aderanhang am Ende der geschlossenen Analzelle S-förmig geschwungen; Lappen deutlich.
Die Gattung Milesia hat ihre größte Verbreitung in den tropischen Ländern der alten Welt. So zählt v. d. Wulp ¹) allein aus Südasien 17 Arten auf, während aus dem ganzen palae- arktischen Faunengebiet nur die folgenden vier Arten bekannt geworden sind.
Übersicht der Arten.
1. Thorax auf dem Rücken schwarz, mit gelben Zeichnungen 2
— Thorax auf dem Rücken ganz gelb, oder gelb mit
schwarzen Zeichnungen.... 3
2. Hinterleib mattschwarz, mit scharf Begrenzten gelben Seiten- flecken(kleinere schlanke Art— 15 mm)
M. semailuctifera Vill.
— Hinterleib fast ganz gelbbraun, mit dunkeln, nie
scharf begrenzten Zeichnungen(größere, plumpere
Art— 22 mm) M. crabroniformis Fabr. 3. Thorax obenauf ganz gelb; Hinterleib am zweiten Ringe schwarz mit gelben Seitenflecken(kleinere Art— 15 mm)
M. eristaloides Portsch.
— Thorax obenauf mit schwarzen Flecken; Hinterleib
am zweiten Ringe gelb mit wellenförmiger schwarzer
Querbinde und gleichfarbigem schwarzem Hinter- rand(größere Art— 22 mm)
M. undulala Sn. v. Voll.
¹) v. d. Wulp F. M., Catalogue of the described Diptera from South Asia. The Hague 1896.


