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Die Pinie.
Pinus Pinea. Der Baum Italiens, häufig auf ttalieniſchen Landſchaften dargeſtellt; hoch, ſchlank, mit einer einem Schirme gleich ſich ausbreitenden Krone.
In dem Pinienhain, an den Buchten des Meers, Wo die Well' abfließt voll triefenden Schaums, Geht gern er allein. Platen. Unter Pinien, unter Palmen, Unter Myrten wohnt die Luſt. Rückert. Komm, komm! Die Pinie will den Schirm dir halten, Daß Sonnenglut nicht deine Lilien ſteche. Rückert. Unter der Pinie ſchwebenden Schatten Breiten ſich Teppiche blumengeſtickt. Rückert. Es kann hier auch des jüngern Plinius Schilderung vom erſten bekannten Ausbruche des Veſuvs erwähnt werden.
Die Cypreſſe.
Meiſt Cupressus sempervirens. Der Baum der Gräber, heute auf unſern Friedhöfen durch den Lebensbaum(Thuja) erſetzt. Beſonders häufig bei Klopſtock.
So liegt Miltons Gebein von Homers Gebeine geſondert, Und der Cypreſſe verweht Ihre Klag' an dem Grabe des Einen, und kommt nicht hinüber Nach des Anderen Gruft.
Klopſtock.
Leitet den ſterbenden Greis! Ich will mit wankendem Fuße Gehn, auf jegliches Grab Eine Cypreſſe pflanzen, die noch nicht ſchattenden Bäume Für die Enkel erziehn.
Klopſtock.


