Aufsatz 
Zur Beantwortung der Frage: Wer hat die Jungend zu erziehen?
Entstehung
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3. Franzöſiſch. Ploetz, Lekt. 1 40. Auswendiglernen der betreffenden Vokabeln. Üüberſetzen aus dem Franzöſiſchen ins Deutſche und umgekehrt. Bildung des Plurals und Deklination der Subſtantive. Adjektiv und Pronomen. Axvoir und etre. Einfache Zeiten des regelmäßigen Verbs. 5 St. Boh⸗ nenberger.

4. Geſchichte. Erzählungen aus der griechiſchen Sagenwelt, beſonders der trojaniſche Krieg und die Irrfahrten des Odyſſeus. Ferner Erzählungen aus der perſiſchen, griechiſchen und römiſchen Geſchichte. Karl der Große. Einiges aus der Geſchichte Heinrichs I. und Ottos I. 2 St. Andreas.

5. Geographie. Die nothwendigſten Vorbegriffe aus der mathematiſchen Geographie. Die Kreiſe am Globus. Die fünf Oceane und die fünf Erdtheile überſichtlich. 2 St. Andreas.

6. Naturgeſchichte. Sommer: Beſchreiben von Pflanzen und Ordnen derſelben zu Gattungen. Winter: Die wichtigſten Gattungen der Säugethiere und Vögel. 2 St. Sommerlad.

7. Rechnen. Multiplikation und Diviſion in benannten ganzen Zahlen. Bruchlehre: Addition und Subtraktion. Kopfrechnen. 4 St. Bohnenberger.

8. Geometrie. Betrachtung der einfachen geometriſchen Körper; Punkt, Linie, Winkel, Fläche, Dreieck. 2 St. Roth.

9. Schreiben. Deutſche und engliſche Schrift. Taktſchreiben. 3 St. Roth.

10. Zeichnen. Betrachtung und Erklärung des Würfels in ſeinen unverkürzten und verkürzten Flächen; Höhe, Stand und Entfernung des Zeichners vom Gegenſtande. Übungen in einfachen Ver⸗ zierungen in verjüngtem Maßſtabe nach Zeichnungen an der Tafel, ſowie in leicht verſtändlichen Gegen⸗ ſtänden mit einfacher Schattirung in vergrößertem Maßſtabe nach Vorlegeblättern. 2 St. Hoff.

11. Singen. Erweiterung der eingeſtrichenen Oktave um eine Quinte nach oben und eine Quarte nach unten. Die G⸗ und F⸗Tonleitern. Melodiſche, rhythmiſche und dynamiſche Übungen in dieſem Tonraume. Drei⸗ und Sechsachteltakt. Einſtimmige Choräle, ein⸗ und zweiſtimmige Lieder. 2 St. Prieſter.

12. Turnen. 2 St. Bohnenberger.

Dritte Kkaſſe. (Klaſſenlehrer: Herr Roth.)

1. Religion. Allgemeine Überſicht der bibliſchen Bücher des A. T.; daraus ausgewählte Stücke geleſen. Bibelſprüche und Lieder gelernt. Die Feſte des chriſtlichen Kirchenjahres. 2 St. Roth.

2. Deutſch. Leſeübungen. Gedichte. Diktate. Grammatiſche Üübungen zur Befeſtigung des bisher Gelernten. Aufſätze. 4 St. Finger.

3. Franzöſiſch. Vollſtändige Konjugation der regelmäßigen und der gebräuchlichſten unregelmäßigen Verben, auch in fragender und verneinender Form. Müddliche und ſchriftliche übungen aus Ploetz, Lekt. 41 59. 5 St. Baſtier.

4. Geſchichte. Babylonier, Aſſyrer, Phönizier, Meder, Perſer, Agypter. Griechen bis auf Alexander. 2 St. Bohnenberger.

5. Geographie. Deutſchland nebſt einem Blicke auf die angrenzenden Länder. 2 St. Boh⸗ nenberger.

6. Naturgeſchichte. Sommer: Betrachtung der wichtigeren Pflanzenfamilien. Winter: Die Familien der Säugethiere und Vögel. 2 St. Sommerlad.

7. Rechnen. Multiplikation und Diviſion der gemeinen Brüche in unbenannten und benannten Zahlen. Die vier Grundrechnungen der Decimalbrüche. Einfache Regeldetri mit geraden und umgekehrten Verhältniſſen. 4 St. Roth.