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den Monat December, einige Tage zu Anfang des Winterſemeſters abgerechnet, wo er den Verſuch machte, ſich wieder ſeinen Geſchäften zu widmen, Schorre vom 18. bis 22. Mai und ſpäter vom 6. bis 21. Auguſt.
III. Chronik des Gymnaſiums.
Zu Oſtern 1852 ſchied der Gymnaſialpracticant Guſtav Schimmelpfeng von uns, nachdem er ſein Probejahr beſtanden.
Am 17. und 19. April wurde die ſchriftliche und mündliche Prüfung der Reci⸗ pienden gehalten. Die Aufnahme derſelben fand am 20. April ſtatt, an welchem Tage das neue Semeſter mit Geſang, Gebet, Vorleſung der Schulgeſetze und der Hausordnung eröffnet wurde. Der regelmäßige Unterricht begann am Nachmittage des 20. April.
Am 15. Mai wurden ſämmtliche Lehrer des Gymnaſiums von dem Director auf die neu feſtgeſtellte Dienſtanweiſung handpflichtig gemacht.
Vom 29. Mai bis zum 2. Juni blieb das Gymnaſtum wegen des Pfingſtfeſtes geſchloſſen.
Vom 10. bis 12. Juni machte der Turnlehrer Schorre eine Reiſe nach Darm⸗ ſtadt, um die dortigen Turneinrichtungen zu beſichtigen, zu welchem Zweck 24 Thaler für ihn angewieſen waren.
Am 2. Juli fand die durch Miniſterialbeſchluß vom 10. April d. J. zur Nummer 4062 vorgeſchriebene kirchliche Verpflichtung der nicht ordinirten Religionslehrer des Gymna⸗ ſiums, des Dr. Piderit und des Dr. Oſtermann, durch den Superintendenturverweſer Herrn Conſiſtorialrath Dr. Vilmar Morgens um 8 Uhr in der St. Martinskirche ſtatt. Dieſer Feierlichkeit, welche durch Geſang eingeleitet und geſchloſſen wurde, wohnten die Lehrer und die Schüler des Gymnaſiums bei. Der Unterricht begann an dem genannten Tage erſt um 10 Uhr.
Die Sommerferien dauerten vom 5. bis zum 24. Juli.
Am 2. Auguſt trat der Gymnaſialpracticant Auguſt Preime bei uns ein, um aus⸗ hülfsweiſe Unterricht zu ertheilen.
Durch Miniſterialbeſchluß vom 16. Auguſt zur Nummer 8747 wurde dem Geſ ang⸗ lehrer Roſenkranz eine außerordentliche Vergütung von 25 Thalern bewilligt.
Am 20. Auguſt wurde in gewohnter Weiſe das Geburtsfeſt Sr. Königlichen Hoheit des Kurfürſten in dem Gymnaſium feſtlich begangen. Geſänge und Declamation wechſelten mit einander ab, und Dr. Piderit hielt die Feſtrede über die Geſinnung der Treue und deren Pflege in den Gelehrtenſchulen.
Vom 25. bis zum 28. wurde das ſchriftliche und am 15. September das mündliche
Maturitätseramen gehalten. 7


