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An Geschenken ist in erster Linie die durch die B. G. Teubner'sche Verlagshand- lung in Leipzig uns zugekommene vollständige Sammlung erklärender Schulausgaben griechischer und römischer Klassiker aus deren Verlag zu erwähnen; ferner von der Weidmann'’schen Verlagshandlung in Berlin: Hermes, Bd. I— II und Berliner Zeitschrift für Gymnasialwesen 1869, Heft 1— 10; von dem Kgl. Cultusministerium: Reitlinger, Neu- mann und Gruber, Johannes Kepler, 3 Thl.; von Herrn Prof. Kriegk: 18 Frankfurter Gym- nasialprogramme von Purmann und Matthià; von Herrn Prof. Riese: Rinckii prolegomena ad Aemilium Probum: von dem physikalischen Verein: dessen Jahresbericht für 1867—68; von Herrn Prof. Baumann: dessen Werk über die Lehren von Raum, Zeit und Mathematik in der neuern Philosophie, zweiter Band; von Herrn Director Mommsen: Bernhardy, Römische Literaturgeschichte, 5. Aufl., erste Hälfte; von demselben: Thukydides erklärt von Classen, dritter Band; von Herrn Dr. Steitz: Xenophontis Expeditio Cyri, ed. Dindorf; von den Verfassern: Medicus, das landwirthschaftliche Institut zu Wiesbaden, 1868, und Benkard, Geschichte der deutschen Kaiser und Könige, 4. Aufl., Frankf. 1869.—
Sehr dankenswerthe Gaben hat auch das Gymnasialarchiv(s. Programm von 1869 S. 64 f.) erhalten.
Von dem Oberlehrer der Musterschule Herrn Rud. Jäger erhielten wir das Manu- script von vier und dreissig Progressionsreden des Rectors Albrecht und ein angefangenes Manuscript desselben über die Septuaginta. Diese interessanten Papiere(s. a. a. O. S. 5. 48.) waren an das Senckenbergianum gekommen und von da aus vor ungefähr 5 Jahren als Maculatur verkauft worden; Herr Oberlehrer Jäger entdeckte sie mit andern Schriftstücken in dem Laden eines Papierhändlers und brachte sie in seinen Besitz. Ihm allein also ist die Rettung derselben zu danken. Für einen künftigen Biographen des nicht unmerkwürdigen Mannes sind sie ein wahrer Schatz. Sie gehen von(1729) 1745 bis 1753; soviel mir bekannt ist, fehlen nur folgende 2 oder 3 Reden:
1) vom Frühling 1744„de insignibus rei scholasticae incrementis nostra maxime aetate conspicuis— welche indess vielleicht als besondere Rede von 4A. nicht aufbewahrt wurde, da sie(umgearbeitet?) im Herbstprogramm von 1747 gedruckt zu sein scheint;
2) vom Herbst 1762(brev. orat.)„de Ignorantia, Affectibus et Praejudiciis, tribus quasi totius orbis Litterarii Impostoribus;“
3) vom Frühling 1764, die Begrüssungsrede für Joseph II.
Herr Dr. theol. Ed. Steite sckenkte dem Gymnasium das Manuscript von zwei(zusammen- gefügten) Briefen des berühmten Rectors Jo. Cnipius Andronicus; der erste trägt die Adresse an Joh. von Glauburg, der zweite(an denselben gerichtet?) das Datum vom


