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III. Die Schüler. Schüler⸗Frequenz im Schuljahre 1874—75.
a. Vor⸗ c. Progym⸗ Ueber⸗ ſchule b. Realſchule mrud haupt Schüler.
IIeevi VIHIIIr vI VIVIIa-b e
Abgang Oſtern 1873— 74..... 1,— 1/ 2 175 8 2 7) 25 3 1 1 3 8 34 Beſtand Oſtern 1874 nach der Verſetzung 5 8,13/ 8110 8 6 6 8 46 2 2 3 71140 73 Zugang durch Verſetzung.. 1¹9 19/17,30 25 711 8 98 3 4 1 6 14] 131 Neu aufgenommene........ 19 8 27 7 2 1—,—— 10 3 3 1 1 8 45 Geſammt⸗Frequenz 1874— 75... 24 35 59,32/42 34 13 17 16154 8 9 5 1436 249 Abgang von Oſtern bis Weihnachten 1874— 2 2 1 4 4— 3 3 15 3,— 2 1 6 23 Beſtand am 6. Januar 1875. 724 33573138 30,13 1413/139 5 9 3 13 30 226 Davon Einheimiſche..... 23 32 55 22 29 20/11 /10/10/ 102 3 6,— 12 21 178 Auswärtige......[1 1 2 9 9 10 2 4 3 37 2 3 3 19 48 Nichtpreußen......—=S 1.1—,—— 2—, 2 evangeliſche Chriſten.... 17 2340,23,1919, 8 6,7 82 4 8 3,11 26 148
katholiſche Chriſten....——ę—-——-—-- 1- 1˙2 2 Israeliten...... 710,17 8 19 11 5 8 6 57— 1— 1˙ 2 76
Der allgemeine Geſundheitszuſtand der Schüler war ein ſehr ungünſtiger, namentlich in den Klaſſen von Quarta abwärts. Beſonders das dritte Quartal weiſt eine ſehr bedeutende Zahl von Ab⸗ ſenten auf. Vom 13. April 1874 bis zum 15. Februar 1875 ſind nicht weniger als 10624 Schul⸗ ſtunden verſäumt worden, d. h. in 36 Wochen von jedem Schüler im Durchſchnitt 46 Stunden, ſeit Michaelis 8194 Stunden, alſo in 16 Wochen von jedem Schüler durchſchnittlich 36 Stunden. Es ver⸗ ſäumten die Schule, und zwar mindeſtens 1 Woche im Zuſammenhange, 100 Schüler, d. h. 44%, in der Vorſchule ſogar 49%.— Am 17. Juli ſtarb der Realquintaner Robert Liebiſch, 13 ½ Jahr alt, an der Gehirnentzündung. Da ſein Tod in die Sommerferien fiel, ſo konnten nur die anweſenden Lehrer und ſeine einheimiſchen Mitſchüler ihm die letzte Ehre erweiſen. Der Direktor gedachte des ſo früh heimgegangenen lieben, hoffnungsvollen und treuen Knaben in der erſten Morgenandacht nach den Ferien. Auch die Typhusepidemie, welche vor Weihnachten in vielen Häuſern Sorge verbreitete, entriß uns einen wackern, wohlbegabten Schüler, den Gymnaſialquartaner Guſtav Humpf, welcher am 19. Dezember im Alter von 12 ½ Jahren nach langer Krankheit heimgerufen wurde. Der herzlichen Theil⸗ nahme der Lehrer und Schüler gab der Direktor in der Schlußandacht Ausdruck.
Abiturienten hat die Schule in dieſem Jahre nicht entlaſſen.
C. Verfügungen des Königlichen Provinzial⸗Schulkoollegiums.
1874. Zur Anſchaffung für die Bibliothek werden empfohlen: A. Conze, die Heroen⸗ und Göttergeſtalten ꝛc. und Denkmäler der Baukunſt ꝛc.(3. 6. 74), Stillfried, König Fr. Wilhelm III. und


