Aufsatz 
Bestimmung der Richtung, in welcher sich ein Punkt der Erdoberfläche in einem gegebenen Zeitmomente durch den Raum bewegt / von A. Ebenau
Entstehung
Einzelbild herunterladen

30

Naturgeschichte. 2St. Im Sommerhalbjahr Conrector Dr. Sandberger.)

Einleitung in die Mineralogie. Die Krystallo- graphie des regulären Systems.

(Müller. 2 St.) In der zweiten Hälfte des Wintersemesters: Wiederholung des regulären Systems. Das quadratische System.

Physik. 2St.(Professor Dr. Greiss.)

Die Lehre von dem Lichte mit Berücksich- tigung der Interferenz, Polarisation und dop- pelten Brechung.

Chemie. 3 St.(Conrector Dr. Casselmaann.)

Ausführlicher Cursus der Chemie.(Stöchio- metrie, verbunden mit schriftlichen Arbeiten, Electrochemie, Amphigene, Halogene und Vor- bereitungen für die praktischen Uebungen in I., nach des Lehrers Leitfaden, Cursus II.)

Zeichnen. 3 St.(Zeichenlehrer Scheuer.)

a. Constructives Zeichnen. Maschinen- zeichnen nach Le Blanc und Haindl. Situationszeichnen nach Pfeiffer und Lehmann. Architekturzeichnen nach Bi1- lordeaux..

b. Freies Zeichnen. Köpfe und ganze Fi- guren, Landschaften und Ornamente von verschiedener Schwierigkeit. 4 Schüler zeichneten fast ausschliesslich nach Gyps.

Gesang. 2 St.(Gesanglehrer Anthes.) Vierstimmiger Chorgesang.

Classe I. Ordinarius: Müller.

Deutsche Sprache. 4 sSt.(Müller.) Deutsche Aufsätze, welche theilweise sogleich unter Aufsicht ausgearbeitet wurden. Ge- lesen: 1) Torquato Tasso von Göthe, ver- bunden mit freien Vorträgen wozu auch an- dere Lehrgegenstände vielfach benutzt wurden; 2) Ein Theil des Nibelungenliedes aus Wa- ckernagel's Edelsteinen. Fortsetzung der Litteraturgeschichte unter Mittheilung vieler poetischer und prosaischer Stücke der wich-

tigsten betr. Schriftsteller.

Lateinische Sprache. 3 St.

Dr. Greiss.) Livius VII. 16 VIII. 16; Hor. carm. I. 12,

(Professor

15, 21, 24, 28, 41, 33; II. 9, 13, 17, 20; III. 8, 21, 28, 29; IV. 3, 4, 5, 6, 8 und 9. Schriftliche und mündliche Uebersetzungen aus dem Deutschen in das Lateinische.

Französische Sprache. Im Sommerhalb- jahr 3 St.; im Winterhalbjahr 4 St.(Professor Dr. Lüdecking.)

Gelesen: Le Diplomate par Delavigne und Bertrand et Raton par Scribe. Münqdliche und schriftliche Uebungen im Uebersetzen aus dem Deutschen ins Französische nach Fränkel's Anthologie Cursus 2. Grammatik und Sprechübungen.

Englische Sprache. 2 St.(Sprachlehrer Milne.)

Gelesen: Ein Thei von W. Irving's Sketch- book. Schriftliche Uebungen. Sprechübungen.

Religion. 2 St.(Professor Ebenau.) Combiniert mit Classe II.

Geschichte. 2. St.(Conrector Polack.)

Uebersicht der Hauptmomente der Geschichte des Mittelalters. Das Zeitalter der Stuarts und Ludwigs XIV. Geschichte des 18ten Jahrhunderts bis 1789.

Arithmetik. 2 St.(Müller.)

Die Lehre von den höheren arithmetischen und geometrischen Reihen. Convergenz und Divergenz der Reihen. Entwickelung anderer Functionen in Reihen. Die kubischen und biquadratischen Gleichungen. Allgemeine Eigenschaften und Auflösung der höheren numerischen Gleichungen.

Geometrie.(Müller.) Die Kegelschnitte als ebene geometrische Oerter in construierender Entwickelungsweise. 2 St.; zuletzt Ableitung der metrischen Eigen- schaften dieser Curven mit Hilfe der Coordi- naten. 1 St. Später die ebene und sphä- rische Trigonometrie in strengrechnender Entwickelungsweise. 2 St. Dreivierteljahr hindurch wurde die 3te Stunde dazu verwendet, dass die Primaner über früher behandelte Ab- schnitte der Mathematik in französischer Sprache vortragen mussten. Ausserdem wurden im Sommerhalbjahre in zwei Abend- stunden, im Winter in einer Lehrstunde die