Aufsatz 
Die hypothetischen Sätze in der griechischen Sprache, mit besonderer Berücksichtigung der Partikeln an und ken
Entstehung
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Im Nachſatze ſteht bisweilen der bloße Optativ ohne dr, wenn von den beſtehenden Verhält⸗ niſſen ganz und gar abgeſehen und Etwas als an und für ſich möglich behauptet wird. Ein ſolcher Optativ wird daher vorzugsweiſe gebraucht zur Bezeichnung eines Wunſches, einer Verwünſchung und bei Annahmen, die ohne Rückſicht auf die Wirklichkeit und ohne Ausſicht auf Entſcheidung ge⸗ macht werden. Uebrigens ſteht im Nachſatze ein ſolcher Optativ ohne ⁴„ nicht bloß, wenn das Verbum des Vorderſatzes mit ei im Optativ, ſondern auch, wenn es mit einem anderen Modus und mit einer anderen Conjunction verbunden iſt.

EI* Ʒrν σσέοσαiorc iri,αυναάόά ⁴e vν mνπαεσ m⁶ε, νκνινꝙεέmꝙνε⁸ειτνıεεναmσ uον ιοισσν emein, ud ir, TAeudroo marho venlnuesrog einr, el u* Sr—ε 1add dad uey qtha elucra d⁴ασ 1⁸⁰). Jl. II, 259 f.— Aurix' smeur, dn&αεο νον τi.νμι ⁴οενιοο qνς,&l u) S vetrogti urdr ndr- rscασι ενομνν, ddè, es eyαν asοτανεαν dM*os 18 ¹). Od. XVI, 102 f.— Ei deoooννεtν dd rou Sοι⁴ασο τ Toνιυσαν ντνοQõ—Ouawdw 0 Koιν⁶ν, oioi ε iιααν τανmν οπισν mάruνmννα⁹ε yevsνσαιαε²). Herod. VIII, 19.— Iloũ Teöndog; dig duuαes, el Saly, u6²0b 18 3). Soph. Ai. 921.— Vergl. Jl. V, 214; Xen. Anab. V, 6, 4; Cyrop. VI, 2, 20.— Nicht jedoch dürfen hierher diejenigen Fälle gerechnet werden, wo in mehrgliedrigen Sätzen&r nur bei dem erſten Gliede ſteht und bei den weiteren in Gedanken zu wiederholen iſt. Vergl. Xen. Anab. IV, 6, 13, I, 6, 2, II, 5, 14; Cyrop. II, 4, 17, V, 1, 21; Plat. Phaed. p. 87. D.

4) Es wird zur Bedingung gemucht eine Unmöglichkeit oder das Gegentheil der Wirklichkeit, z. B.:„Wenn du auf deinen Umgang einen Werth legteſt, würdeſt du Geld dafür nehmen“ 18⁴). Xen. Mem. I, 6, 12. Der dieſem Ausſpruche zu Grunde liegende Gedanke iſt: Du legſt keinen Werth darauf.„Wenn er nicht eine Seemacht gehabt hätte, ſo hätte er nicht über die Inſeln ge⸗ herrſcht“ 18 5). Aber er hat eine Seemacht gehabt, denkt der Sprechende.— Eine derartige Be⸗ dingung wird ausgedrückt durch el mit dem Indicativ der hiſtoriſchen Tempora; im Nachſatze ſteht ebenfalls ein hiſtoriſches Tempus mit ày, und zwar ſteht in beiden Sätzen für die in die Gegenwart fallende dauernde Handlung das Imperfectum(entſprechend dem lat. si mit dem Imperf. Conj.), für die abgeſchloſſene momentane Handlung der Aoriſt, für die abgeſchloſſene, in ihren Folgen fort⸗ beſtehende Handlung das Plusquamperfectum(entſprechend dem lat. si mit dem Plusquamperfectum Conj.). Vergl. Hermann I, 1, 1, 10. p. 50. Fallen jedoch der Vorder⸗ und Nachſatz in ver⸗ ſchiedene Zeiten, ſo ſteht auch, dem entſprechend, im Nachſatze oft ein anderes Tempus, als im Vorderſatze, ſo daß ganz gut im Vorderſatze ein Plusquamperfectum oder ein Aoriſt und im Nach⸗ ſatze ein Imperfectum ſtehen kann.

Tdöre d' dy dqörsoa radra, i 0OOα!νοοενοων ⁴ dd eoũ qtrduerd, dra ν⁴sεεeos 2†αvνετο 1⁸6). Xen. Mem. I, 1, 5.— Taëra ds ouu r Sdurxrro otstr,&* duir uerotgx

180) Wenn ich dich nochmals ſo ſinnlos redend ertappe, wie jetzt, dann mag nimmer dem Odyſſeus das Haupt auf den Schultern ſtehen, noch möge ich ferner des Telemachus Vater heißen, wenn ich dich nicht faſſend die Kleider dir herunterreiße!

181) Sofort dann ſollte von mir das Haupt abſchlagen irgend ein beliebiger Mann, wenn ich nicht jenen Allen zum Verderben werden ſollte, nachdem ich in das Haus des Laërtiaden Odyſſeus gekommen bin.

182) Wenn von dem Perſer der joniſche und kariſche Stamm abgeriſſen würde, ſo würden ſie im Stande ſein, über die Uebrigen den Sieg zu erringen.

183) Wo iſt Teukros? wie rechtzeitig träfe er ein, wenn er käme.

184) Ki τν ετvoνdiay Gou ridg déian elrau, zai raurys dv dgyroiou drνασον.

185) O0½ dy ouv vieν ενd rel, ei ur, ri zal vaurrisd A' Ter.

186) Als dieſes Beide würde er aber erſcheinen, wenn er künftige Dinge, als von Gott geoffenbart, vorher⸗ verkündet hätte, nachmals aber als Lügner erfunden worden wäre.