Aufsatz 
Die hypothetischen Sätze in der griechischen Sprache, mit besonderer Berücksichtigung der Partikeln an und ken
Entstehung
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wird. Deßhalb ſteht in dem zuletzt angeführten Verſe nicht der Conjunctiv, ſondern der Optativ. El zouro xs 1dot‿νανμεr, Aοο⁵με⁴ εν νεοο ³⁹ςι*⁷⁶ονι⁵—). So ſteht auch aus dem⸗ ſelben Grunde Jl. VI, 50 der Optativ, weil des Adraſtos Vater nur dann von dem Leben ſeines Sohnes Kunde erlangen kann, wenn die an Menelaos gerichtete Bitte, ihn, den Adraſtos, nicht zu tödten, erhört iſt. Ai ꝛer ανιι ‿αυαι οπέιανσοιτ(ami vne AXuαυν, T asr ro xæοασαι rατι₰ denεoeioι ðmod 155).— Aroeldy, vöy Aue adνανενraeo di di dmοοστσεν, i er dd‿ν⸗αe εᷣ qνυQμμ 156). Jl. I, 59. Aber dem Tode, iſt der Gedanke des Achilles, können wir nur entrinnen, wenn Apollo durch Opfer und Gebete ſich beſtimmen läßt, von ſeinem Zorne abzulaſſen.

b. Statt 2cy lieſt man bei Homer und ſo auch bei andern Dichtern in einigen Stellen, woraus bekanntlich d„ entſtanden iſt. Vergl. Jl. III, 288: El d' dr οο‿νqꝙuονν Hoiauos Touμι τ ddeg Tlvetr our 4064ααꝙ aνερι πe,αμσαρ νοο αἀ—r 2α œ εera uaνειόH557). Auch in der attiſchen Sprache findet ſich die Verbindung von ei ér, aber nur dann, wenn Partikeln oder andere Wörter dazwiſchen treten. Vergl. Jl. III, 25.

c. Zuweilen ſteht auch e allein mit dem Conjunctiv ohne à*, und zwar nicht bloß bei Dichtern, ſondern auch in attiſcher Proſa. Man hat vielfach angenommen, à„ würde dann weggelaſſen und das bloße el mit dem Conjunctiv verbunden, wenn in der Seele des Redenden die feſte Ueberzeugung vorherrſche, daß die Bedingung in der Zukunft ſich beſtimmt erfüllen werde, während 2iν» oder y mit dem Conjunctiv nur die Möglichkeit derſelben mit Ausſicht auf Entſcheidung bezeichne. Allerdings ſprechen für dieſe Annahme einzelne Stellen, wie ſchon Buttmann zum Beweiſe dafür Soph. Oed. R. 198 und 873 anführt. Allein andere Stellen rechtfertigen dieſe Annahme nicht. Roſt hebt namentlich hervor, daß die homeriſchen Stellen eine derartige Auslegung nicht zulaſſen, womit auch Buttmann übereinſtimmt, und macht darauf aufmerkſam, daß bei Platon die Verbindung von ei mit dem Conjunctiv äußerſt ſelten iſt, obgleich die philoſophiſche Beſtimmtheit die Unterſcheidung des Sinnes, wenn eine ſolche ſtattfände, erwarten ließe.

Teler päg el re voE dgi, roöët' en' Nul Serer, ¹55). Soph. Oed. R. 198.— Tßois quxeues ρσσννοσν ißes. 21 7rOAAGy dreοσν1 εμἀάα, πιαια μυε συωννααεέςοοντνα, dresraroy Elcxναρέ aos dnorον GOougey els 5* 159). Soph. Oed. R. 873 ff.— IHdyreg ud‿r ydo oi oraεμ,&i α ςσ τνυνν mπνmνν dοο G-t, 700¹,ſO09G rao erydg duαασo„iprorrat 020 70

võrv Socxovreg 16°). Xen. Anab. III, 2, 22.— Vergl. auch Anab. III, 1, 36; VII, 6, 24;

154) Wenn wir dieſe(die Pferde des Aeneas) bekommen, ſo werden wir herrlichen Ruhm davon tragen.

155) Davon möchte dir der Vater ein unermeßliches Löſegeld ſpenden, wenn er erführe, daß ich lebend mich befände auf den Schiffen der Achäer.

156) Jetzt, Atride, glaube ich, werden wir wieder umherirrend heimkehren, wenn wir dem Tode entrinnen.

157) Wenn aber Priamos und des Priamos Söhne mir das Bußgeld nicht zahlen wollen, wenn Alexandros gefallen, dann aber werde auch ich kämpfen.

158) Denn ein Ende wird er(Ares) machen(ganz Theben entvölkern): wenn die Nacht etwas losläßt, ſo greift der Tag es an(was die Nacht verſchont, vernichtet der Tag).⸗

159) Frevelſinn erzeugt den Gewaltherrn; wenn der Frevelſinn thörichter Weiſe übervoll geworden iſt von Vielem(das Maaß übervoll gemacht hat mit Vielem), was nicht geziemend noch zuträglich iſt, ſtürzt er, den ſteilſten Gipfel hinaufgeſtiegen, jäh in das Elend hinab.(Die anmaßliche Ueberhebung über die hochwandelnden, nie wankenden göttlichen Satzungen(866 ff.) ſtürzt, ſobald ſie den ſteilſten Gipfel ihrer Verkehrtheit und Verderblichkeit erſtiegen, in unentrinnbaren Abgrund).

160) Denn wenn auch alle Flüſſe weit von den Quellen unpaſſirbar ſind, ſo werden ſie, wenn man bis zu den Quellen fortgeht, paſſirbar, ohne auch nur das Knie naß zu machen.