des Anbaus, der Pflanzen und Thiere, endlich der Menſchen nach Abſtammung, Stand und Beruf, nach der Verſchiedenheit ihrer Wohnplätze, politiſchen Rechte und Privilegien. Zuletzt wird ſich zwiſchen Orts- und Perſonennamen eine innige Wechſelwirkung und wechſelſeitige Durchdringung herausſtellen, welche in der Combination von beiden die ſicherſten Momente der Erklärung und des Verſtändniſſes wahrnehmen läſſt. Als End⸗ ergebniß aber wird die Ueberzeugung ſich begründen laſſen, daß auch in dieſen Gebilden der menſchlichen Sprache ein tieferes Gemüthsleben, eine ideale Auffaſſung des Alltäg⸗ lichen durchleuchtet, die über bloßer Zuſammenhäufung gelehrter Notizen weit erhaben ſteht, ferner daß nicht roh geſchichtete Maſſen vorliegen, ſondern fein gegliederte Theile einer nach Regel und Richtung bemeſſenen Production des menſchlichen Geiſtes, und daß das tiefere Verſtändniß hier wie in allen menſchlichen Dingen aus ihrer genetiſchen Entwickelung hervorgeht. K. D.
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten


