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Es folgen hier zugleich die biographiſchen Notizen der Herren Roßbach und Wickel nach ihren eigenen Angaben.
Friedrich Roßbach, geboren den 7. Dezember 1833 zu Bechtheim im Amte Wehen, beſuchte die Se⸗ minare zu Idſtein und Uſingen vom Frühjahre 1850 bis dahin 1853, wirkte vom 1. November 1853 bis 1. Februar 1854 an einem Privatinſtitute zu Worms und verſah vom 1. Februar 1854 bis zum 30. September 1855 eine Elementarlehrerſtelle zu Rumeln im k. preuß. Regierungsbezirke Düſſeldorf. Vom Herbſte 1855 bis dahin 1857 ſtudirte er in Gießen Mathematik und Naturwiſſenſchaften und machte dann das Examen für das Reallehrfach. Im Februar und März 1858 wurde er zur Aushilfe an der Realſchule zu Diez verwendet, mit dem 1. April desſelben Jahres proviſoriſch und am 1. Oktober 1860 definitiv zum Reallehrer in Uſingen ernannt und im Frühjahr 1863 in gleicher Eigenſchaft an die Realſchule zu Hachenburg verſetzt. Im Winter 186/61 machte er ſein Examen als Realoberlehrer.
Jakob Wickel wurde geboren am 9. Februar 1822 zu Bergebersbach, Amts Dillenburg. Nach zwei⸗ jähriger Vorbereitung beſuchte er das Seminar zu Idſtein vom Frühjahr 1838 bis dahin 1841 und wurde dann auf ein Jahr an das Herzogliche Taubſtummen⸗Inſtitut zu Camberg zur Aushilfe und zur Aneignung der Taubſtummen⸗Lehrmethode dirigirt. Vom 1. Juli 1842 bis zum 1. November 1843 wirkte er als Lehr⸗ gehilfe zu Katzenelnbogen, von da bis zum 1. Mai 1859 als Lehrer zu Niederwallmenach Amts St. Goars⸗ hauſen und ſodann an der oberen Mädchenklaſſe der Elementarſchule zu Wiesbaden bis zum 1. Oktober 1864, mit welchem Tage er als Lehrer an die höhere Bürgerſchule daſelbſt verſetzt wurde.
B. unterricht. 1. Allgemeines.
Durch bauliche Veränderungen wurde im Herbſte das Lokal der Vorbereitungsſchule erheb⸗ lich verbeſſert; aber dies konnte nicht geſchehen, ohne daß die Unterrichtszeit der betreffenden Klaſſen einige Wochen hindurch eine im Ganzen jedoch unbedeutende Beſchränkung erfuhr. Bei der ſehr ſtarken VII. Klaſſe würden Parallelabtheilungen geboten geweſen ſein, wenn Lokale dafür verfüg⸗ bar geweſen wären. An dem Unterricht der Buchhaltung und des freien Zeichnens in Kl. II. und I. nahmen alle Schüler theil. In der X. Kl. hatten nur die katholiſchen Schüler 1 St. Religions⸗ unterricht. Wegen der geringen Anzahl der betreffenden Schüler waren die evangeliſchen in Kl. II. und I. in 1 St. mit Kl. III. vereinigt.


