des Proportionalsatzes.— Flächenberechnung. Nach Schellens Aufgaben I. Abt. A: Jung. Abt. B: Henrich. Geometrie(3 St.): Die Lehre von den Parallelen, vom Dreieck, vom Parallelogramm, vom Trapez und vom Kreise. Konstruktionen. Lehrbuch von Spitz. Abt. A: Stephan. Abt. B: Wickel. XNaturbeschreibung(2 St.). Im Sommer: Be- schreibung und Vergleichung einheimischer Pflanzen; Erweiterung der morphologischen Be- griffe; das Linné'sche System.— Im Winter: die Gliederfüssler. Nach den Leitfäden von Vogel, Müllenhoff etc., Heft II, Kursus I. Wickel. Zeichnen(2 St.): Freies Zeichnen von Flächen- ornamenten nach Gut's Wandtabellen und Vor- lagen von Hänselmann, Schulze u. a.; Farbenlehre mit vielfacher Anwendung. Gut. Schreiben(2 St.): Wiederholung sämtlicher Buch- stabenformen der deutschen und lateinischen Schrift. Taktschreiben. Rundschrift. Abt. A: Kolb. Abt. B: Henrich.
Quinta.
Klassenlehrer in Abt. A: Klein. Klassenlehrer in Abt. B: Kitze. Christliche Religionslehre(2 8t.).
a. Erangelische: Bibl. Geschichten des alten und des neuen Testaments nach Schäfer I.— Kirchenlied Nr. 6, 54, 59, 70, 117, 126.— Aus dem Spruchbuch das Vaterunser, die zehn Gebote.— Ps. 90, 1—10. Schauss.
b. Katholische(verb. mit VD: Im Katechismus das erste Hauptstück(vom Glauben) ganz und vom dritten die Lehre vom Gebete mit Weglassung der schwierigeren Fragen.— In der biblischen Geschichte des neuen Testamentes die wichtig- sten Geschichten aus dem Leben Jesu bis zum ersten Osterfeste und vom letzen Osterfeste bis zur Herabkunft des hl. Geistes.— Einige Lieder und Gebete wurden auswendig gelernt.
Gruber.
Deutsch(4 St.): Prosastücke und Gedichte aus Hopf und Paulsieks Lesebuch für Quinta
wurden gelesen und erklärt.— Übungen im mündlichen Wiedergeben des Gelesenen. Aus- wendiglernen von Gedichten.— Deklination des
persönlichen Fürwortes, vollständige Konjugation des Zeitwortes; Adverbien und Präpositionen. — Der einfache Satz und dessen Erweiterung durch die adverbiale Bestimmung; der Neben- satz Hauptregeln der Interpunktion.— Ortho- graphische Ubungen. Im Winter kleine Auf- sätze: Fabeln, Parabeln und Erzühlungen.
Abt. A: Jung.
Abt. B: Feldhausen.
Französisch(SSt.): Ploetz, Elementargrammatik, Lekt. 61— 111. Gelesen wurden ausgewählte Stücke aus Lüdecking I und dem Anhang zu Ploetz. Im Anschluss daran Sprechübungen,
Abt. A: Klein. Abt. B: Kitze.
Erdkunde und Geschichtserzählungen(3St.): Wiederholung des Pensums der Sexta.— Europa. — Lebensbilder aus der deutschen Geschichte.
Abt. A: Klein.
Abt. B. Kitze.
Rechnen(4 St.): Wiederholung und Erweiterung des Sexta-Pensums. Dezimalbrüche: die vier Grundrechnungsarten, Verwandlung gemeiner Brüche in dezimale, sowie endlicher Dezimal- brüche in gemeine.— Einfache Regeldetri in ganzen Zahlen und in Brüchen. Die Auflösung geschah durch Zerlegung oder durch Anwendung der Schlussrechnung, die schriftliche Darstellung im letzteren Falle mit Hilfe des Bruchansatzes.
Abt. A: Jung. Abt B: Feldhausen.
Geometrie(2 St.): Entwickelung der räumlichen Anschauung und der geometrischen Grundbe- griffe. Zeichnen geometrischer Figuren mit Lineal, Zirkel und Winkelmesser.
Abt. A: Wickel. Abt. B: Usener.
Naturbeschreibung(2 St). Im Sommer: Be- schreibung und Vergleichung einheimischer Pflanzen; Erweiterung der morphologischen Be- griffe. Im Winter: Beschreibung und Ver- gleichung von Wirbeltieren; Erweiterung der zoologischen Grundbegriffe. Nach dem Leit- faden von Vogel, Müllenhoff etc. Heft 1, Kursus 2. Feldhausen.
Zeichnen(2 St.): Massenunterricht im Freihand- zeichnen mit Benutzung von Gut's Wand- tabellen und nach Vorzeichnung des Lehrers an der Schultafel: Das regelmässige Sechseck und Zwölfeck; der Kreis, Anwendung der Bogen-
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