4.
Höhe, 2. den Rauminhalt des Sektors.— Bei- spiel: r= 25 cm.
Von zwei Punkten A und B, welche 30 m von einander entfernt sind und mit dem Fusse eines Turmes in einer horizontalen Geraden liegen, sind die Erhebungswinkel der Turmspitze &= 460 27 und 5β= 35° 49 gemessen. Wie hoch ist der Turm?
b. Ostern 1892:
1.
2
3.
4.
Chemie(3 St):
Eine aus Erwachsenen unda Kindern bestehende Gesellschaft hat im ganzen 10 ℳ zu bezahlen, jeder Erwachsene 1,7 Nℳ, jedes Kind 0,6 ℳ Wieviel Erwachsene und wieviel Kinder waren es?(Diophantische Aufgabe.)
Eine Trapezfläche ist durch eine den Grund- linien parallele Gerade zu halbieren.
Ein Dreieck von den Seiten a= 15 cm, b= 14 cm, c= 13 cm rotiert um seine grösste Seite. Wie gross ist der Rauminhalt des ent- standenen Doppelkegels?
Welcher spitze Winkel genügt der Gleichung C0S X= tang(2 x)?
Physik(4 St.): Die Gesetze der Fall-, Wurf-, Central-
und Pendelbewegung.— Wiederholung und Er- weiterung der Lehre vom Lichte, der Wärme, dem Magnetismus und der Elektricität. Lösung physikalischer Aufgaben.— Lehrbuch von Krebs. Der Direktor. Die schweren Metalle und die wichtigsten Verbindungen derselben. Wieder- holungen des Pensums der Unterprima.— Leit- faden von Siebert. Siebert.
Zeichnen(3 St., verb. mit U. I a.) Freihand-
zeichnen: Ornamente verschiedener Stilarten nach Gipsmodellen; Ausführung in schwarzer und weisser Kreide.— Linearzeichnen: Säulenordnungen. Gut.
Unterprima.
Klassenlehrer in Abt. A: Usener. Klassenlehrer in Abt. B: Siebert.
Christliche Religionslehre(2 St). a. Erangelische: Kirchengeschichte von der Refor-
mation bis zur Gegenwart.(Noack 74— 95.) — Bibelkunde: Einführung in das Neue PDesta- ment. Lesen der wichtigsten Teile desselben: des Ev. Matthäus, der Gleichnisse bei Lucas, der Abschiedsreden bei Johannes; die Briefe in Auswahl. Glaubenslehre: Noack,§ 96— 116. — Wiederholung der in Quarta und Tertia ge- lernten Lieder. Veesenmeyer.
b.
Deutsch(3 St.) Abt. A:
Katholische(verb. mit O. I und II): Kirchen- geschichte von Gregor VII. bis zur Gegenwart. — Wiederholung der wichtigsten Lehrstücke des zweiten und dritten Hauptstückes(von den Geboten und den Gnadenmitteln). Gruber. wurden Gedichte von Goethe und Schiller(die meisten wurden auswendig gelernt), Schillers „Jungfrau von Orleans“ und Goethes„Her- und Dorothea“.— Die Schüler wurden mit dem Leben und den hauptsächlichsten Dichtungen unserer namhaftesten Dichter be- kannt— Das Wichtigste aus der Metrik und Poetik im Anschluss an die Lektüre. — Die Themata der dreiwöchentlichen Auf- sätze waren: 1. Das eleusische Fest.— 2. Der„Taucher“ und„der Handschuh“. Ein Vergleich.—
Gelesen. ausserdem
mann
gemacht.
3. Der Nutzen des Eisens.— 4. Wiesbaden (in Briefform; Klassenarb.).— 5. Welche Gründe haben den Ritter bewogen, den Kampf mit dem Drachen aufzunehmen?— 6. Das Leben eine Reise.— 7. Italien und Vorderindien. Ein Vergleich.— 8. Der Nutzen des Feuers(Klassenarb.).— 9. Der
Gedankengang im 2. Monolog der Johanna
in Schillers„Jungfrau von Orleans.“—
10. Die Gefahren des Reichtums.— 11. Cha-
rakteristik Hermanns in Goethes„Hermann
und Dorothea“(Klassenarb.).— 12. Hermanns
Vaterstadt. Güth. Abt. B: Gelesen und erklärt wurden Schiller- sche und Goethe'sche Gedichte, ferner Schillers„Wilhelm Tell“.— Das Wichtigste von dem Leben und den Werken beider Dichter nach Kluges Litteraturgeschichte.— Dekla- mationsübungen.— Dreiwöchentliche Aufsätze über folgende Themata:
1. Rache folgt der Frevelthat. Nach Schillers Gedicht:„Die Kraniche des Ibykus“.— 2. Die Entstehung des Acker- baues. Nach Schillers Gedicht:„Das eleusische Fest“.— 3. Die Ursachen der fran- zösischen(Klassenarbeit).— 4. Das Feuer, ein Freund und ein Feind des Menschen.— 5. Bilder aus dem Familien- leben. Nach Schillers„Glocke.“— 6. Mein bisheriger Lebenslauf(Klassenarb.).— 7. Die Schlacht und das Gewitter. Ein Vergleich. — 8. Das tyrannische Treiben der Schweizer Vögte. Nach Schillers„Wilhelm Tell“. — 9. Sieger und Besiegte. Nach Schillers
Revolution


