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IV. ordnung der öffentlichen Prüfungen und Schulfeierlichkeiten. ¹ Ordnuns der Prüfung.
Montags, den 25. März. Vormittags. 9— 9½ Eröffnung mit einem allgemeinen Choralgesang der Schüler. Prima. 91— 10 Quintilian.— Dr. Münscher. 10— 10 ¾ Mathematik.— G. L. Lichtenberg. 10 ¾— 11¼ Demosthenes.— Dr. Volckmar. 11 ½— 12 Geschichte.— Pf. Jacobi. Nachmittags. Secunda. 2— 2 ¾ Virgilius.— Dr. Deichmann.
2½— 3 ½ Homer's Odyssee.— Dr. Wiskemann.
3 ½— 4¼ Mathematik.— G. L. Lichtenberg. 44—5 Geschichte.— Pfarrer Jacobi.
Mittwochs, den 27. März.
Sing- ¹und Rede-Act.
Dienstags, den 26. März. Vormittags. Tertia. 9— 9 ⅓ Französisch.— Pfarrer Wiegand. 9 ¾— 10 ½ Homer’s Odyssee.— Dr. Creuzer. 10 ½— 11 Ovidius.— Dr. Wiskemann. 11— 11 ¼ Lucian.— Dr. Wiskemamn. Quarta. 11¼4— 12 Französisch.— Pfarrer Wiegand. Nachmittags. 2— 2 ½¼ Geographie.— Dr. Creuzer. 2 ½— 3 Lat. Syntax.— Dr. Volckmar. 3— 3 ¼ Griechisch.— Dr. Deichmann. Quinta. 3 ½— 4 Lateinisch.— Pfarrer Jacobi- 4— 4 ¼ Geographie.— Dr. Creuzer. 4 ½— 5 Rechnen.— G. L. Lichtenberg. Vormittags von 9— 11 Uhr.
Mehrere Gesänge der Schüler unter der Leitung des Gesanglehrers Rundnagel wer- den mit Versuchen einer gewissen Zahl von Schülern aus verschiedenen Classen i in der Declamation auserwählter Gedichte und in dem Vortrag von ihnen selbst ausgear beiteter
Reden abwechseln.
Folgende Primaner werden Redeversuche über von ihmen selbst gewählte Gegen-
stände machen.
George Hüter, aus Melsungen: Ueber die Vortreflichkeit der Homerischen Gedichte, Ferdinand Hartert, aus Melsungen: Ueber den Werth der Freundschaft.
Heinrich Steinhauß, aus Asbach bei Schmalkalden:
Ueber den Einfluß der My-
thologie der Griechen auf die Ausbildung ihrer Poesie.


