— 40—
3. Schreiben. Deutſche und engliſche Schrift. Fortgeſetzte Er⸗ weiterung der Uebungen im Taktſchreiben. 3. St. Roth.
4. Rechnen. Multiplikation und Diviſion der Brüche in un⸗ benannten und benannten Zahlen. Die Lehre von den Proportionen. Einfache und zuſammengeſetzte Regeldetri nach Proportions⸗ und Schlußrechnung.(Hahn II.) 4. St. Roth.
5. Franzöſiſche Spache. Vollſtändige Konjugation der regel⸗ mäßigen und der gebräuchlichſten unregelmäßigen Verben, auch in fragender und verneinender Form. Wiederholung der Formenlehre über⸗ haupt. Mündliche und ſchriftliche Uebungen aus Ploetz' Elementarbuch Lekt. 60 bis 91. 5 St. Baſtier.—
6. Geſchichte. Aegypter, Babylonier, Aſſyrer, Phönizier, Meder, Perſer. Griechen bis auf Alexander. 2. St. Finger.
7. Geographie. Deutſchland. Gelegentliche Betrachtung und Beſprechung der Erſcheinungen am Himmel. 2 St. Finger.
8. Naturgeſchichte. Sommer: Betrachtungen der wichtigeren Pflanzen⸗Familien. Winter: die Familien der Säugethiere und Vögel. 2. St. Sommerlad.
9. Geometrie. Dreieck, Viereck und Vieleck, Kreis. 3 St. Roth.
10. Zeichnen. Erweiterung der früheren Uebungen bis zu ſchwierigeren Verzierungen nach Zeichnungen an der Tafel. Betrachtung und Erklärung des Würfels in ſeinen ſchrägen Anſichten. Abzeichnen desſelben theils nach der Natur, theils aus dem Gedächtniſſe. Ab⸗ zeichnen leichter Ornamente in vergrößertem Maßſtabe nach Vorlege⸗ blättern. 2 St. Hoff.
11. Singen. Zu den bereits bekannten die noch übrigen ge⸗ bräuchlicheren Dur⸗Tonarten ½ ⸗, X,%⅞ ⸗Takt. Ein⸗ und drei⸗ ſtimmige Choräle, zwei- und dreiſtimmige Lieder. 2 St. Prieſter.
12. Turnen. 2 St. Roth.
Zweite Klaſſe. (Klaſſenlehrer Herr Zinndorf.)
1. Religion. Das Cvangelium Lucä geleſen. Bibelſtellen und Kirchenlieder memorirt. 3 St. Zinndorf.
2. Deutſche Sprache. Proſaiſche und poetiſche Stücke aus Paldamus C, 1 geleſen, erklärt und zum Theil memorirt. Ortho⸗ graphiſche Uebungen. Satzgefüge und Periode. Schriftliche Arbeiten erzählenden Inhalts; Geſchäftsaufſätze. Einiges aus der Verslehre. 4 St. Zinndorf.


