Aufsatz 
Zur Inversion der römischen Eigennamen : I. Cicero bis Livius
Entstehung
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Anhang.

Außere Gründe nötigen mich dazu, für den Augenblick auf eine ausführliche Darſtellung der Namengebung bei Varro, Salluſt und Livius zu verzichten, und mich in einem Anhange mit der Mitteilung der in Betracht kommenden Stellen und wenigen Erläuterungen zu be⸗ gnügen. Auch ſind nicht mehr alle Stellen eines Namens aufgeführt, ſondern nur die ohne den Vornamen. Einzelne Hinweiſe auf die Namen bei Varro und Livius finden ſich gelegentlich ſchon in den vorausgehenden Abſchnitten.

Varro.

Lahmeyer weiſt auf 4 Stellen hin, an denen ſich in Varros Schrift über den Ackerbau die ſeit Cäſar übliche neuere Ordnung der Namen finde, und verzeichnet als„Reſte der früheren Umſtellung“ die zwei⸗ mal vorkommende Anrede: Niger Turrani.

Auch bei Varro fehlen die mit dem Pränomen gebildeten Namen nicht, ja ſie überwiegen ſogar. Die tria nomina kommen bei etwa 10 Männern vor. Von den mit Gentile und Cognomen gebildeten Namen möchte ich von vornherein diejenigen ausſcheiden, die nur zur etymologiſchen Erklärung herangezogen ſind: 2,1,10 nomina multa habemus ab utroque pecore.. a minore Porcius, Ovinius, Caprilius; sic a maiore Equitius, Taurius: cognomina adsignificari quod dicuntur, ut Anni Caprae, Statili Tauri, Pomponi Vituli: sic a pecudibus ali multi und 3,3,10: nostra aetas... piscinas protulit ad mare et in eas pelagios greges piscium revocavit. non propter has appellati Sergius Orata et Licinius Murena. Die Perſonen ſind da gleichgiltig und nur die Worte nötig. Es bleiben dann nur 6 ſolcher Doppelnamen ohne Präno⸗ men an 4 Stellen:

2,4,1 Licinio Nervae quaestori. 3,1,9 duo(libros) scripsi... ad Turranium Nigrum.