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IV. Ordnung der öffentlichen Prüfungen und Schulfeierlichkeiten.
Ordnung der Prufung.
Montags den 10. April. Vormittags.
9— 9 ¾ Eröffnung mit einem allgemeinen Choralgesang der Schüler. Prima.
9 ¼— 10 Demosthenes.— Dr Münsche r. 10— 1074 Cicero's Bücher vom Redner.— Dr. Wiskemann.
10 ¾— 11 ½ Mathematik.—G. L. Li chtenb erg 11 ½— 12 Geschichte.— Dr. Piderit. Nachmittags. Secunda. 2— 2 ¾ Cicero's Reden.— Dr. Deichmann. 2 ¾— 3 ½ VirgiliusEclogen.— Dr. Ostermann. 3 ½— 4 ¼ Griech. Grammatik.— Dr. Piderit. 4 ¾¼— 5 Geographie.— Dr. Creuzer.
Dienstags den 11. April. Vormittags. Tertia. 9— 9 ¾ Herodot.— Dr. Wiskemann. 9 ⅓— 10 ½ Cäsar.— Dr. Ostermann. 10 ⅛— 11 4 Mathematik.— G.L.Lichtenberg. 11 ¼— 12 Französisch.— Pf. Wiegand. Nachmittags. 4 Quarta. 2— 2%¾ Cornelius Nepos.— Dr. Piderit. 2%— 3 ½ Griechisch.— Dr. Deichmann. 3— 3 ¾ Französisch.— Pf. Wiegand. Quinta 3 ¼— 4 ½ Lateinisch.— Dr. Ostermann. 4 ½— 5 Deutsch.— Dr. Creuzer.
Ordnung des Gesang- und Rede-Acts.
Mittwoch, den 12. April, Vormittags von 9— 12 Uhr. 1) Vierstimmige Gesänge unter der Leitung des Gesanglehrers Rundnagel. 2) Declamationsversuche von je zwei Schülern aus Secunda„ Tertia, Quarta und
Ouinta.
3) Redeübungen von Schülern aus Prima und zwar von a) Carl We rneburg aus Schwebda: über die Ursachen der Wiederherstellung einer freien und geschmackvollen Behandlung der Wissenschaften im 14ten
und 15ten Jahrhundert.
b) Martin Rosenstock aus Obersuhl: über die Wahl des Berufs. c) Hermann Humburg aus Niederaula: was erleichterte dem Macedonier Phi- lipp die Unterwerfung Griechenlands?


