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XLVIII. Rüstigen schrittes die höhe ersteigend gelangten sie bald hin
XLIX.
LI.
zu dem Parnassos und zu dem begünstigten ort, wo sie künftig wohnen sollten geehrt von unzählichen erdebewohnern.
Dort nun wies er den Kretern den hof und den köstlichen tempel; doch es bewegte sich ihnen das herz in dem innersten busen.
Fragend wandte deshalb sich der kretische führer zum gotte: König, dieweil du uns fern von der heimischen flur und den freunden führetest— denn so beliebte es dir in dem mächtigen herzen— wie nun sollen wir leben? das bitten wir dich zu bedenken.
Ist diese wüste doch nicht zu dem wiesen- und fruchtbau geeignet.
Lächelnd erwiederte aber des Zeus sohn, Phoibos Apollon: Thörichte menschen„ an leiden gewöhnt„ die stets ihr nur sorgen, lästige arbeit und mühe in eueren herzen begehret, sehet, ich geb' euch ein leichtes gebot, das nehmet zu herzen! schlachtet stets schafe und ziegen, die werden in fülle zur hand sein.
Aber bewahret den tempel mir wohl und nehmet die schaaren der mich besuchenden immer genau nach meinem gebot auf. Denn wenn ein unrechtes wort oder werk ihr euch solltet erlauben, dann will andere männer ich euch zu gebietern bestellen, unter deren gewalt in den künftigen zeiten ihr stehn sollt.


