Aufsatz 
Pytho's Gründung : ein nomischer Hymnos, aus dem homerischen Hymnos auf Apollon ausgeschieden und übersetzt / vom ... C. F. Creuzer
Entstehung
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Tainaros, wo stets weiden dichtwollige heerden der schafe. Hemmen wollten sie jetzo den lauf des schiffes und landend sich dies seltsame wunder beschaun und mit augen betrachten.

XXXII. Doch nicht folgte dem steuer das trefflich gezimmerte fahrzeug, sondern die küste entlang der gesegneten Peloponnesos lief es dahin; leicht ward es gelenkt vom herrscher Apollon mit einem hauche; so legt' es zurück die pfade des meeres an Arene vorbei und Argypheas lieblicher gegend.

XXXIII. So auch lief es vorüber an Krunoi, an Chalkis und Dyme und an der heiligen Elis, beherrscht von dem volk der Epeier. Hierauf eilt' es gen Pherä vom winde Kronions getrieben, und aus dünsten erschien nun Ithakas steile gebirgshöly,

Same, Dulichion auch und die waldige Insel Zakynthos.

XXXIV. Da es vorüber nun war am gestade der Peloponnesos, fuhren sie wieder gen osten, entgegen dem aufgang der sonne, immer geleitet vom sohne des Zeus, dem herrscher Apollon, bis sie gelangten zum hafen der sonnigen, rebenumgrünten Krissa; da fuhr auf den sand des gestades das eilende fahrzeug.

XXXV. Siehe da schwang sich empor vom schiffe der herrscher Apollon, mitten am tag einem sterne vergleichbar, welchem in menge funken entsprühten; sein glanz erreichte die höhen des himmels. Dann durch der dreifüsse reihen, der ehrenden, trat in des tempels inn'res er ein, wo das feuer mit seinem geschoss er entflammte.

XXXVI. Drauf, gleich einem gedanken, entschwebte er wieder zum schüſfe ähnlich dem kräftigen manne von jugendlich blühendem ansehn, welchem die mächtigen schultern das lockige haar umwallet, wandte sich dort zu den Kretern und sprach die geffügelten worte: Wer, o ihr fremdlinge, seid ihr, woher durchschifft ihr die meerfluth?