Aufsatz 
Pytho's Gründung : ein nomischer Hymnos, aus dem homerischen Hymnos auf Apollon ausgeschieden und übersetzt / vom ... C. F. Creuzer
Entstehung
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XXI.

XXII.

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XXVI.

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Höret mich, erde und du weitspannender himmel da oben, auch ihr Titanischen götter, die unter dem erdkreis ihr wohnet rings in des Tartaros tiefen, erzeuger der götter und menschen! höret mich jetzo ihr alle und gebt einen herrlichen sohn mir ohne des Zeus zuthun, der an kraft nicht schwächer als er sei.

Also sprach sie und schlug mit der rundlichen hand auf den boden; siehe da bebte die erde, die lebenerzeugende. Jene sah's mit erfreutem gemüth und hoffte des planes vollendung. Seitdem kam sie nicht mehr ein ganz umrollendes jahr lang hin zu dem lager des Zeus, des weisheitvollen gebieters.

Aber nachdem nun die monde und tage sich hatten vollendet, da gebar sie nicht ähnlich den sterblichen, noch auch den göttern ihn, den beschwerlichen Typhon, die schreckliche plage der menschen. Den nahm rasch in die arme die hoheitblickende IIera, brachte das übel zum übel und dieses empfing ihn mit freuden.

So nun verübte viel böses die drachin am menschengeschlechte bis sie mit kräftigem pfeile der fernhintreffer Apollon traf. Da wälzte sie sich in schrecklichen qualen bald hierhin, bald dorthin durchs thal und hauchte die giftige seel' aus mit dem ergusse des blutes; da höhnte sie Phoibos Apollon:

Faule nun hier auf dem boden des männerernährenden landes! Nicht mehr wirst du lebendig ein schädliches unheil den menschen fernerhin sein, die die früchte der nährenden erde geniessend künftig hieher mir bringen erlesene festhekatomben.

Also der gott, ihr aber umhüllete dunkel die augen.

Da nun erkannt' es im geiste der treffende herrscher Apollon, dass ihn mit arglist getäuschet die schönhinfliessende quelle; darum ging er hinüber zu ihr und sprach diese worte:

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