Aufsatz 
Pytho's Gründung : ein nomischer Hymnos, aus dem homerischen Hymnos auf Apollon ausgeschieden und übersetzt / vom ... C. F. Creuzer
Entstehung
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Tödtung der schlange.

Dort ist ein herrlicher quell; an diesem erlegte der herrscher eine gewaltige schlange, ein schreckliches wunder, das vieles übel den menschen gethan, viel ihnen und vieles den heerden der dünnbeinigen schafe. Sie pflegete nehmlich der Iera sohn, den beschwerlichen Typhon, die schreckliche plage der menschen.

Denn als Zeus der Kronide die hehre Athene geboren aus dem haupt, da ergrimmte im geiste die herrscherin Hera und sprach so zur versammlung der ewigen seligen götter: Höret mich, all ihr götter, vernehmt es ihr göttinnen alle, wie mich mit schmach nun behandelt der herrscher im donnergewölk Zeus!

HHat er doch jetzt ohne mich die hehre Athene geboren, welche die sämmtlichen götter, die ewigen, weit überstrahlet, während ein krüppel nur ist vor allen unsterblichen göttern jener, Hephaistos, mein sohn, den ich mit den eigenen händen von mir schleuderte und ihn hinab ins unendliche meer warf.

Ha, wie würde sonst anders den ewigen göttern er dienen!

grausamer falscher gemahl, was könntest du schlimm'res ersinnen? sage, warum du allein die hellblickende tochter gezeugt hast? hätte auch ich sie geboren, dein kind doch würde sie heissen unter den ewigen, welche die räume des himmels bewohnen.

Doch es gelinget mir noch einen herrlichen sohn zu empfangen,*) der die unsterblichen götter, die ewigen weit überstrahlet, ohne dein heiliges lager dabei noch das meine zu schänden. Also sprach sie und ging von den himmlischen göttern erzürnt weg, schlug mit der fläche der rechten den boden des landes und rief so:

*) F. das Vorwort S. III.