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— Quid vult Catonis: Nihil agendo homines male agere discunt.— Taciti de moribus Germanorum et Caesaris judicia comparantur.— Beatior Catulus quam Marius: beatior ille qui nefariae voci„moriatur“ paruit, quam is qui tam scelerate imperavit.(Cic.). Quibus in rebus cernitur Romanorum magnitudo?
Unter⸗Prima. Ordinarius: Gymnaſialoberlehrer Colombel.
1) Religionslehre: 2St. a. katholiſche: Gottes Daſein, Weſen, Einheit und Dreiperſönlichkeit; Erſchaffung, Regierung und Erhaltung der Welt. Das Werk der Er⸗ löſung und Heiligung. Abſchluß des zweiten Zeitraums der Kirchengeſchichte, Wiederholungen aus dem erſten und zweiten Zeitraum, nach Martin. Weſtenberger.
b. evangeliſche: combinirt mit I a. Goez.
2) Deutſch: 2 St. Geſchichte der alt⸗- und mittel⸗ hochdeutſchen Literatur, nach Pütz. Lectüre nach Schwartz⸗ „Auswahl mittelhochdeutſcher Dichtungen“, beſonders aus Nibelungen und Gudrun, wie auch Walther's v. d. V. und anderer Lyriker. Monatliche Aufſätze; Freie Vorträge und Declamationen. Dr. Schlüter.
3) Lateiniſch: 8 St. a. Horat. carm. I, II, III, 1— 6. Erklärung und Einübung der Horaziſchen Vers⸗ maße. Memoriren ausgewählter Oden. 2 St.
Dr. Weſener.
b. Liv. XXI, 1—23; XXII, 1—36. Cic. Tuscul. I und II(letzteres mit Auswahl.) c. Grammatiſche Wieder⸗ holungen und ſtyliſtiſche Erörterungen unter Benutzung der Schriften von Seyffert und Berger. Uebungen im Lateinſprechen durch Inhaltsangaben kleinerer Stücke und vorbereitete Referate über größere Partien der Lectüre. Wöchentliche Exercitia domestica et scholastica, jene ausſchließlich, dieſe theilweiſe aus Süpfle's Aufgaben II Aufſätze. 6 St. Der Ordinarius.
4) Griechiſch: 6 St. a. Homer. II.—VI. 2 St.
Meiſter.
b. Demosth. oratt. Olynth. I, II, III; Philipp. I, II, III. Die Syntax nach Curtiu 8; Exercitien aus Böhme’'s Aufgaben und nach eignen Dictaten. 4 St.
Der Ordinarius.
5) Franzöſiſch: 2 St. Lectüre; Montesquieu's Grandeur et Décadence des Romains bis Kap. 14. Syntax nach Plötz' Schulgrammatik. Stylübungen aus Fränkel's Anthologie. 1. Curſus; Schularbeiten nach eignen Dictaten. Dr. Schlüter.
6) Hebräiſch: 2 St. Wiederholung und Vervoll⸗ ſtändigung der Formenlehre. Die wichtigſten ſyntaktiſchen Regeln. Ueberſetzt und erklärt wurden: I. Mos. I— III. VI, 9— VIII, XXII, 1— 19. XXXVII— VLII.
Brandſcheid.
7) Geſchichte des Mittelalters nach Pütz. Geſchicht⸗ liche und geographiſche Repetitionen. 3 St. Dr. Weſener.
8) Mathematik: a. Arithmetik: Arithmetiſche und geometriſche Reihen, Zinſeszins⸗ und Rentenrechnung. Diophantiſche Gleichungen. Aufgaben. Im Sommer 2, im Winter 1 St.—
b. Geometrie: Trigonometrie, mit vielfachen Auf⸗ gaben. Im Sommer 1, im Winter 2 St. Müller.
9) Phyſik: 2 St. Die Lehre vom Schall und vom Licht, nach Koppe. Leyendecker.
10) Philoſophiſche Propädeutik: 1 St. Pſy⸗ chologiſche Erläuterungen; Logik: die Lehre von den Be⸗ griffen. Dr. Weſener.
Themata zu den deutſchen und lateiniſchen Aufſätzen.
I. 1. Wem gibt die Geſchichte den Beinamen des Großen?—. 2. Der deutſche Wald.— 3. Werth der Arbeitſamkeit.— 4. Die Macht des Geſanges.— 5. „Der Rhein Deutſchlands Strom, nicht Deutſchlands Grenze.“(Inſchrift des Arndt⸗Denkmals zu Bonn.)— 6. Frauen deutſcher Vorzeit.— 7. Die Größe Roms, (Begründung nach Montesquieu.)— 8. Krieg und Ge⸗ witter.— 9. Ehre den Siegern, Heil und Frieden.
II. 1. De causis belli Punici secundi(Schulauf⸗ ſatz.)— 2.„Ea est Romana gens, quae victa quies- cere nesciat“(Liv. IX.)— 3. Demosthenes Olynth. I, 25 dicit: Saepe tueri bona duam parare difficilius esse(Schularbeit).— 4. ℳ uποαeςt ³εεαναά ouyxννꝓυαη Ta dννεκ ν εαε ε Trældeει, Tor Ar⁴⁵εέσςο αάτον νυτ 2seraoojσεraι(Dem. Olynth. II, 20).— 5. Hannibal cur post pugnam Cannensem Romam ex pugnare non sit ausus.— 6. virtutem maxime enitere exemplis ex Graecorum historia petitis compro- betur.— 7.„Nemo parum diu vixit, qui virtutis perfee- tae perfecto functus est munere“(Cic. Tusc. I, 45).— 8.„Qui studet optatam cursu contingere metam,
Multa tulit fecitque puer: sudavit et alsit“(Hor.)
(Schularbeit.)
Ober⸗Seeunda. Ordinarius: Gymnaſiallehrer Dr. Schlüter.
1) Religionslehre: 2 St. katholiſche: Aechtheit, uUnverfälſchtheit und Glaubwürdigkeit der Bücher des N. T. Die Göttlichkeit der chriſtlichen Offenbarung und der katholiſchen Kirche. Wiederholungen aus der vorchriſt⸗ lichen Offenbarung. Der zweite Zeitraum der Kirchen⸗ geſchichte, nach Martin. Weſtenberger.
b. evangeliſche: Glaubenslehre mit I a und bz Lectüre und Erklärung einer Anzahl Kapitel aus dem 1 Corintherbrief, nach dem Grundtexte. Goez.
In fortuna adversa


