Aufsatz 
Der Kampf des Erzbischofs Gerlach von Nassau mit Heinrich von Virneburg um das Erzstift Mainz.
(Fortsetz. d. Progr. v. 1861.)
Entstehung
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Die gemeinſchaftliche Feier des h. Abendmahls fand für die katholiſchen Lehrer und Schüler am 24. Februar v. J., für die evangeliſchen am 31. October v. J. ſtatt. Das Feſt der erſten h. Communion bzw. Confirmation feierten 14 katholiſche Schüler am Sonntage nach Oſtern, 1 evangeliſcher Schüler am erſten Pfingſttage.

Schließlich fühlt ſich der Unterzeichnete verpflichtet, für das ihm von dem hieſigen Gemeinde⸗ rathe einſtimmig verliehene Diplom eines Ehrenbürgers der Stadt Hadamar, welches ihm am 3. Februar, an welchem Tage er ſeine durch längeres Unwohlſein unterbrochenen Berufsarbeiten wieder aufgenommen hatte, in ſeiner Wohnung von dem verſammelten Gemeinderathe überreicht wurde, ſeinen aufrichtigen Dank hier nochmals ehrerbietigſt zu wiederholen.

III. Statiſtiſche Ueberſicht.

1. Schülerzahl.

Das Schuljahr 1861 62 wurde mit 194 Schülern eröffnet. Von dieſen gingen ab im Laufe des Sommerſemeſters 3 und am Schluſſe deſſelben 5, im Laufe des Winterſemeſters 1, zuſammen 9 Schüler. Aufgenommen wurden mit dem Beginne des Winterſemeſters 10 Schüler. Demnach beträgt am Schluſſe des Schuljahres die Zahl der Schüler 195.

Das Nähere über den gegenwärtigen Schülerbeſtand ergibt ſich aus folgender Tabelle:

Klaſſe. Kathol. Evangel. Israel. Summe. Hieſige. Auswärt. Summe. VII. 21 4 1 26 18 8 26 VI. 18 3 21 8 13 21

V. 26 8 1 35 16 19 35 IV. 16 6 22 7 15 22 III. 22 6 28 81 20 28 b. 25 1 26 4 22/

n a. 8 5 1 14 3 11 40 b. 7 2 9 1 87. 4 43 1 14 3 11 2 Im Ganzen 156 36 3 195 68 127 195

2. Bibliothek und Fehrapparate.

Die Gymnaſialbibliothek wurde auch im verfloſſenen Schuljahre von dem Proofeſſor Meiſter verwaltet. Die Aufſicht über den phyſikaliſchen Apparat führte Conrector Dr. Eickemeyer, über das Naturalienkabinet Collaborator Leyendecker, über den geogra⸗ phiſchen Apparat und über die Bibliothek für arme Schuͤler Conrector Colombel, über den Apparat für den Zeichenuntericht Zeichenlehrer Diefenbach, über den Apparat für den Geſangunterricht, ſowie über den kalligraphiſchen Apparat Hilfslehrer Decku.

Für die Gymnaſialbibliothek waren 400 fl., für die übrigen Lehrapparate zuſammen 204 fl. verwilligt. Dieſe Summen wurden ihrer Beſtimmung gemäß verausgabt, jedoch ausnahms⸗ weiſe der größte Theil der für die Vermehrung des phyſikaliſchen Apparates und für Chemi⸗ kalien beſtimmten Betrages zur Beſtreitung der Koſten für die Einrichtung des chemiſchen Laboratoriums und des phyſikaliſchen Lehrzimmers verwendet.