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trat er in Kön. Preussische Dienste und soll sich im Kampf gegen die Riffpiraten hervorgethan haben. Er starb zu Hannover in Folge eines Zweikampfs.
Durch Allerhöchstes Rescript vom 9. Februar erhielt Dr. Buchenau eine jährliche Besoldungszulage von 100 Thalern.
Die Maturitäts-Prüfung vor dem Schlusse des Schuljahres begann am 14. Merz und endigte am 31. Merz.
Allgemeine Verfügungen in Betreff der Gymnasien sind von Seiten der vorgesetzten Be- hörde während des verflossenen Schuljahres nicht ergangen*).
Die Bibliothek des Gymnasiums ist aus Staatsmitteln in herkömmlicher Weise vermehrt worden; ausserdem beschenkte Kurfürstliches Ministerium des Inneren dieselbe mit den zuletzt herausgekommenen Blättern der topographischen Karte Kurhessens sowie mit einem Positions- Verzeichnis. Von Privatpersonen erhielt sie folgende Geschenke: von Herrn Siegmund Soldan zu Nürnberg die 5. Lieferung des Albrecht Dürer-Album; von Herrn Teubner in Leipzig das Lehrbuch der allgemeinen Geschichte von Dietsch in 3 Bänden; von einem ungenannten Schul- freund eine Anzahl älterer Schulbücher.
Für diese Gaben wird hiermit der gebührende Dank abgestattet.
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III. Statistische Uebersicht.
Im ersten Quartal des neuen Schuljahres wurden 37 Schüler aufgenommen, so dass die Gesammtzahl der Schüler 156 betrug, von welchen 13 der Prima, 21 der Secunda, 43 der Tertia, 35 der Quarta, 19 der Quinta, 25 der Sexta angehörten.
Am Schlusse des Sommerhalbjahres den 21. September wurde der Primaner Heinrich Brauer aus Ziegenhain, 20 ¼ Jahr alt, 10 ¼ Jahr im Gymnasium, 2 Jahr in Prima, mit dem Zeugnisse: gut vorbereitet zu dem Studium der Theologie auf die Universität entlassen.
*) Nachdem der Druck dieser Nachrichten beinahe vollendet war, ist auf„das Gesuch einiger Einwohner Marburgs um die Zurückführung des Gymnasial-Unterrichts zur Einfachheit“ ein Beschluss Kurf. Ministeriums des Inneren vom 31. Merz d. J. erfolgt, wonach Kurfürstliches Ministerium„die Ueber- „zeugung hat gewinnen müssen, dass eine Veranlassung, in den dermalen bestehenden Grundbestimmungen „und organischen Einrichtungen der Gymnasien durchgreifende Aenderungen vorzunehmen, nicht gegeben sei’. Es werden sodann einzelne der bestehenden Einrichtungen,„weil deren Handhabung nicht gleichmässig erfolgt zu sein scheine“, genauer als bisher bezeichnet. Das Ausführlichere wird im nächsten Jahresprogramme mitgetheilt werden.


