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5 Französisch: Aus Noiré's Grammatik wurden die Seiten 116— 167 durchgegangen und
die meisten Aufgaben übersetzt. Aus Lüdecking's Lesebuch(Th. II.) wurden übersetzt und erläutert die Seiten 55— 106. 3 St. Prof. Ernst.
Geschichte: Von den Gracchen an bis auf die Reformation. 2 St. Prof. Dr. Cassian.
Für die katholischen Schüler: s. Unter-Quarta.
Geographie: s. Unter-Quarta.
Mathematik: 1. Ebene Geometrie(Planimetrie), insbesondere die Parallel- und Congruenz- lehre, nebst den einfachsten Kreisconstructionen und geom. Oertern. Von LZeit zu Zeit wurden zur Uebung im Auffassen complicirtere Constructionen mit Zirkel und Lineal(nach dictirter Beschreibung) ausgeführt. 2 St. Allgemeine Arith- metik, insbesondere de vier einfachsten Rechnungsoperationen in Bezug auf positive und negative, auf bestimmte und unbestimmte Grössen, auf ganze Zahlen
und Brüche. 2 St. Prof. Dr. Oppel.
Tertina. Klassenlehrer: Professor Dr. Eberz.
Keligionslehre: Evangelisch-protestantische: Geschichte Jesu nach dem Evangelium
Matthäi im Grundtexte. 1 St. Prof. Weismann. Katholische: s. Unter-Quarta.
Lateinisch: Wiederholung und Einübung der gesammten Syntax, wozu wöchentlich ein exercitium scholasticum oder domesticum und ein extemporale geschrieben und qurchgegangen wurde. 3 St. Uebersetzt, erklärt und repetirt wurde Caesar B. gall. lib. III— VII. c. 46. 4 St. Prof. Eberz. Ovid. Metamorph. Ausge- gewählte Abschnitte aus den Büchern I— V. Hierbei wurden die Regeln der Prosodie und die Elemente der Metrik gelehrt und eingeübt. 3 St. Professor Weismann.
Griechisch: In der Grammatik wurde die ganze Formenlehre repetirt, die Lehre vom Gebrauch der Präpositionen durchgenommen und die Syntax bis zur Lehre von den Modis gelehrt und in exercitiis extempp. eingeübt; alle zwei Wochen
wurde ein exercitium scholasticum oder domesticum geschrieben. 3 St. Aus


