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erkalten, wodurch die Methode übrigens an dem Vorzuge der Einfachheit, auf den Ungerer namentlich Gewicht zu legen scheint, bedeutende Einbusse erleidet.
Bei einem solchen Versuche, bei welchem 0,48350 Grm. Substanz und 4,52175 Grm. schwefelsaures Eisenoxydul-Ammoniak angewandt und nach Beendigung des Pro- zesses die Flüssigkeit auf 250 CCM verdünnt worden war, erforderten 50 CCM dieser Lösung 8,325 CCM einer Chamäleonlösung, von welcher 9,15 CCM nöthig waren, um in 50 CCM einer Lösung, welche in 250 CCM 2,49925 Grm. schwefelsaures Eisenoxydul- Ammoniak enthielt, das Oxydul in Oxyd zu verwandeln. Es waren also durch die Sal- petersäure 0,3212 Grm. Eisen höher oxydirt worden, woraus folgt, dass 0,1033 Grm. d. h. 21,36 p. C. Salpetersäure vorhanden gewesen waren.
Bei einem zweiten Versuche wurden 0,49925 Grm Substanz nebst 4,5365 Grm. Eisensalz angewandt und die Flüssigkeit auf 330 CCM. verdünnt. Zu 50 CCM. dieser Lö- sung wurden 6,1 CCM. derselben Chamäleonlösung verbraucht, was 0,33391 Grm. Eisen und 0,1073 Grm., d. h. 21,49 Proc. Salpetersänre entspricht.
Es wurde auch nach der Methode von Rose eine Bestimmung der Salpetersäure vorgenommen, indem man 0,5040 Grm. Substanz mit etwas überschüssigem Barytwasser kochte, die Baryterde aus der vom Kupferoxyd abfiltrirten Lösung durch Kohlensäure entfernte, die Flüssigkeit, zuletzt im Wasserbade, eindampfte, den Rückstand zur Ab- scheidung von noch etwas kohlensaurer Baryterde in kaltem Wasser auflöste und aufs Neue eindampfte. Dabei wurden 0,27225 Grm., d. h. 54,017 Proc. Baryterdesalz er- halten, wovon dem Obigem zufolge 1,625 Proc. essigsaure und 52,392 Proc. salpeter- saure Baryterde sein mussten. Letztere entsprachen 21,67 Proc. Salpetersäure.
Das Mittel sämmtlicher Salpetersäurebestimmungen beträgt: 21,55 p. C.
Die Analyse hat hiernach folgendes Resultat geliefert:
Kupferoxyd.... 66,30 Salpetersäure.... 21.55 Wasser..... 12,52 Essigsäure.... 0,65
101,02
Berechnet man diese Zahlen, nach Abzug der Essigsäure und noch 0,50 Proc. Kupferoxyd für essigsaures Kupferoxyd, auf 100, 80 findet man, dass das Salz der Formel 2(4 CuO NO.)+ 7H0 entsprechend zusammengesetzt ist, wie sich aus folgender Zusammenstellung ergiebt:
Gefunden. Berechnet.
8 CuO...„ 65,88 65,00 2 NO. 1. 21,57 22,10 7HHOo. 12,55 12,90
100,00 100,00 Dass der Gehalt an Kupferoxyd etwas zu gross und der an Salpetersäure etwas zu klein gefunden wurde, ist bei der Leichtigkeit, womit sich das Salz schon beim


