Aufsatz 
De usu particularum an et ken apud Homerum / Casselmann
Entstehung
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einmal und zwar als Practicant am Gymnasium dahier beschäftigt gewesen ist, so finden sich Notizen zu seiner Personalchronik bereits im Programm des Jahres 1841(s. Schul- nachrichten S. 4). Zur Vervollständigung dieser letzteren werde hier nur bemerkt, dass der gedachte Lehrer seit April des Jahres 1841, nachdem er seine Probezeit als Practi- cant am hiesigen Gymnasium bestanden hatte, zuerst als beauftragter, dann seit Februar 1845 als ordentlich angestellter Lehrer an der Realschule mit Progymnasium zu Eschwege, hierauf seit November 1845 als Lehrer an der Realschule mit Progymnasium zu Schmal- kalden wirkte, unter dem 13. November 1849 aber zum ordentlichen Lehrer am Gymnasium zu Rinteln allergnädigst ernannt wurde. Die Doctorwürde erhielt derselbe im Jahre 1845 auf Grund einer unter dem Titel:De Philoxeno Cytherio, Marburgi 1845 im Druck erschienenen Abhandlung.

Zu ordentlichen Gymnasiallehrern mit einem jührlichen Gehalt von 500 Thalern wurden unter dem 22. Juli bzw. 30. December v. J. der bisherige Hülfslehrer Casselmann- und der mit Versehung einer Lehrerstelle am hiesigen Gymnasium bisher beauftragt gewesene Seminarlehrer Schorre huldreichst befördert, ausserdem auch unter dem 22. Septem- ber der bisherige beauftragte Lehrer Dr. Ostermann mit einem jährlichen Gehalt von 300 Thalern zum HHülfélehrer am hiesigen Gymnasium allergnädigst ernannt.

Durch allerhöchstes Rescript vom 22. December erhielt Dr. Riess eine jähr- liche Gehaltszulage von 100 Tha ern.

Dem Zeichenlehrer Rohde, welcher seit Anfang des Sommersemesters vermehrte wöchentliche Lehrstunden übernommen hatte, wurde durch Beschluss k. Ministeriums des Innern vom 11. November eine Gratification von 22 Thalern nebst einer Remunerations- erhöhung bewilligt.

2u aushülflicher Dienstleistung gegen eine monatliche Vergütung von 20 Tha- lern wurden in Gemässheit hoher AMinisteriabrerfügungen seit Anfang des Sommerhalb- jahrs die Practicanten Preime, Auth und Witzel verwendet.

Mit dem Schluss des Sommersemesters vollendete der Practicant Nicol. Schell sein Probejahr. 7

An seine Stelle trat der Candidat des Gymnasiallehramts Carl Johann Wilhelm Philipp Gideon Vogt, Sohn des Archivraths Vogt dahier, geboren zu Cassel am 31. December 1830. Seine Schulbildung erhielt derselbe seit Ostern 1840 im hie- sigen Gymnasium; seine akademischen Studien im Fache der Philologie machte er seit Ostern 1849 in Marburg, woselbst er auch im Juli v. J. seine theoretische Prüfung als Bewerber um ein Gymnasiallehramt bestand. Durch allerhöchste Entschliessung vom 15. September v. J.(mitgetheilt durch Beschluss k. Ministeriums des Innern vom 20. September 1853) wurde er mit Beginn des Winterhalbjahrs als Practicant beim hiesigen Gymnasium zugelassen.

Unter dem 19. August erhielt Dr. Flügel einen dreiwöchigen Urlaub zu einer Reise in ein Seebad.