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Söhne in jenen Stunden sich ausschliesslich mit dem beschäftigen, was ihnen zu thun obliegt, während die betreffenden Schüler sich daran gewöhnen, ihre Arbeiten rechtzeitig und ohne Unterbrechung auszuführen, und in zweifelhaften Fällen sofort nähere Auskunft erlangen können.— Im Realgymnasium haben diese Arbeitsstunden mit dem November v. J. begon- nen und sind auf je vier Tage der Woche von 5 ½ bis 7 Uhr Abends vertheilt worden. Die Zahl der sich dabei betheiligenden Schüler erreichte in den kurzen Wintertagen das Maximum von 42, worunter sich erfreulicher Weise auch eine grosse Zahl Tertianer befanden.— Es ist zu wünschen, dass von recht vielen Eltern, die sich nicht selten durch ihre Berufsgeschäfte von einer hinreichenden Beaufsichtigung ihrer Söhne abgehalten sehen, und meistens nicht einmal wissen können, was in der Schule aufgegeben worden, diese so zweckmässige Einrich- tung richtig erkannt werde. Das Honorar ist im Gymnasium monatlich bei 20 bis 30 Theil- nehmern auf je 1 fl. 24 kr. und bei mehr als 30 solchen auf jé 1 fl. angesetzt gewesen.
II. Chronik des Gymnasiums. Schulfeierlichkeit. Am 24. Juli wurde im Realgymnasium der Geburtstag Seiner Hoheit des Herzogs feier- lich begangen. Conrector Polack sprach über die Feier dieses Festes nach ihrem inneren
Zusammenhange mit der höchsten Aufgabe der Schule.
III. Statistische Uebersicht. 1. Uebersicht der Schülerverhältnisse. Das Realgymnasnm wurde im verflossenen Schuljahre besucht von:
Hierunter sind Evan- Katholi- Israeliten. Zusammen. gelischen. ken. neu einge- abgegan- Wiesbade- Auswär- treten. gen. ner. tige. VII. 20 4 1 25 19 2 23 2 VI. 28 8—* 36 6 1 29 7 V. 30 3— 33 11 3 17 16 IV. 17 2— 19 6 1 9 10 VII. bis IV. 95 17 1 113 42 7 78 35 III. 14 11— 25 7— 13 12 II. 6 1— 7— 2 5 2 I. 7 1— 8— 1 2 6 Hospitanten 4 1— 5 2 2 2 3 III. bis I. 1 8 5 1 incl. Hospit. 31 14 45 9 1e 22 23 INV. bis J. 126 31 1 158 51 12 100 58 incl. Hospit.


