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Um Reich und Rhein. Für IV: Blümlein, Schloß Rechenbach. Lang, Mit Ränzel und Wanderstab. Für V: Lenk, Drei Wünsche, Des Pfarrers Kinder. Ohorn, Unter deutscher Eiche. Für VI: Lenk, Die Geschwister, Treue Herzen. Berthal, Peter in der Fremde.
An Geschenken gingen ein: a) für die Unterstützungsbibliothek: Von Kurt Stern(0 II) 37 Bände, von Kowalski(O II) 3 Bde., von den Eltern des verstorbenen Gentsch(U II) 42 Bde.; b) für die natur- kundliche Sammlung: Von Herrn Prof. Lic. Dr. Krebs Mineralien und Konchylien, von Ott(2 V.) Baum- wolle, von Heß(VI) Horn eines Rindes, von Ernst(IV) Trockenpräparat des Flußkrebses, von Hau(IV) Vogelnest mit Eiern, von Silbersdorf(U III) Seetang, von v. d. Osten(O II) Versteinerungen; c) an physikalischen und mathematischen Lehrmitteln: Von Jung(O I) Mundstück eines Fagotts und eine Schablone für Kegel- schnitte; d) für den Zeichenunterricht: Von Herborn(OD) 2 Hörner und 1 Ringelnatter, von Platzdasch(V) 2 Blumentöpfe und 1 Krug, von Hauenstein(V) ein Leuchter; e) für den Violinchor: Von Herrn Gesang- lehrer Döpfer Album für Orgel und Violinchor(3 Hefte), klassische Stücke für zwei Violinen und Piano, Hecht Album für 28t. Violinchor und Orgel, Schumann Intermezzo, für 28t. Violinchor und Orgel, Schubert Deutsche Tänze für drei Violinen und Klavier, K. M. v. Weber Jubel-Ouvertüre, vierhändig.
Für diese Geschenke wird auch hier allen Gebern verbindlichster und wärmster Dank ausgesprochen.
VI. Stiftungen und Unterstützungen.
In der Schülerunterstützungskasse befanden sich am 1. März 1911: ℳ 459,81; sie erhielt von Hugo Mayer(O II) ℳ 5 als Geschenk. Am 1. März 1912 war ihr Bestand ℳ 443,50.— Die Festkasse hatte am 1. März 1911 einen Bestand von ℳ 90,18. Die musikalische Schüleraufführung am 14. und 15. Dezember brachte ihr eine Reineinnahme von ℳ 85,50; am 1. März 1912 enthielt sie ℳ 143,84.
Das Vermögen der Kaiserin-Friedrich-Stiftung(Witwen- und Waisenkasse, vgl. Jahresbericht. 1910, S. 18) hatte am 1. März 1911 eine Höhe von ℳ 2213,40. An Geschenken gingen ein: Von Herrrn und Frau Mayer-Stern ℳ 100, von Herrn Salomon ℳ 5, von Herrn und Frau Gentsch ℳ 100, ungenannt ℳ 7,50. An Beihilfen wurden verausgabt ℳ 150. Am 1. März 1912 betrug das Vermögen der Stiftung ℳ 2367,84.
Für die gütigen Zuwendungen wird auch an dieser Stelle der verbindlichste Dank ausgesprochen.
VII. Mitteilungen an die Eltern.
Die Ferien sind für das nächste Schuljahr folgendermaßen festgesetzt: 1. Osterferien 1912: Schluß des Unterrichts Sonnabend, den 30. März; Anfang des Unterrichts Montag, den 15. April. 2. Pfingstferien: Schluß des Unterrichts Freitag, den 24. Mai; Anfang des Unterrichts Freitag, den 31. Mai. 3. Sommerferien: Schluß des Unterrichts Freitag, den 12. Juli; Anfang des Unterrichts Dienstag, den 13. August. 4. Herbstferien: Schluß des Unterrichts Sonnabend, den 28. September; Anfang des Unterrichts Montag, den 14. Oktober. 5. Weihnachtsferien: Schluß des Unterrichts Freitag, den 20. Dezember 1911; Anfang des Unterrichts Freitag, den 3. Januar 1912. 6. Osterferien 1913: Schluß des Unterrichts Mittwoch, den 19. März 1913.
Anträge auf Beurlaubungen im Anschluß an die Ferien sind vorher schriftlich an den Direktor zu richten. Sie können nur in den dringendsten Fällen berücksichtigt werden, und zwar in der Regel nur dann, wenn entweder nachgewiesen wird, daß durch zwingende Verhältnisse die Auflösung des Hausstandes vor oder nach den Ferien geboten ist, oder wenn ärztlich bescheinigt wird, daß die Ferienwochen zur Durch- führung einer Kur für den Schüler nicht ausreichen. Ein kurzer Urlaub, der lediglich den Zweck hat, einem Schüler oder seinen Angehörigen bedquemeres Reisen zu ermöglichen, kann unter keinen Umständen bewilligt werden. Ebenso ist die Beurlaubung eines Schülers vor und zugleich nach den Ferien unzulässig.


