Aufsatz 
Bericht über die an der Anstalt abgehaltenen physikalischen Schülerübungen
Entstehung
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Im Laufe des Sommerhalbjahrs traten in der Verteilung des Unterrichts infolge der Erkrankung des Prof. Lic. Dr. Krebs(v. 17. Mai ab) und der Einberufung des Ober- lehrers Dr. Manger zu einer militärischen Dienstleistung mancherlei Veränderungen ein, bei denen die Kandidaten Dr. Fritz Kahle, Dr. Wilh. Kraemer und Dr. Wilh. Steitz herangezogen wurden. Das Winterhalbjahr brachte folgende Veränderungen. Prof. Bier- schenck: 2 Hebräisch I, 2 Hebräisch O II, 2 Religion O I, 2 Religion U II, 2 Religion, 2 Deutsch U III, 3 Deutsch IV, S Latein VI, zusammen 23 Stunden. Oberlehrer Dr. Manger: 2 Religion IV statt 2 Religion U II. Dr. Kahle: 6 Latein O III, 2 Geschichte IV, 3 Deutsch 8 Latein V, zusammen 19 Stunden. Dr. Kraemer: 2 Religion 2 Deutsch O III, 2 Religion V, 4 Deutsch VI, zusammen 10 Stunden.

3. Lehraufgaben.

Die Lehraufgaben der einzelnen Klassen entsprechen den amtlichen, im Buchhandel er-

schienenen Lehrplänen von 1901.

Deutsche Aufsätze: OI. 1. Welches sind die wichtigsten Aufgaben, die Iphigenie nach Goethes Drama zu lösen hat?(Klassenarbeit.) 2. Inwiefern hat die Novelle RaabesZum wilden Mann einen den Leser befriedigenden Ausgang? 3. 0 pEn d2eic dνερμααοαα ο aεebetat(Klassenarbeit). 4. Homers Schilderung vom Schilde des Achill und SchillersLied von der Glocke.(Ein Vergleich.) 5a.In Deiner Brust sind Deines Schicksals Sterne. 5b. Was versteht man unter Romantik einer Gegend? 6.(Klassen- arbeit.) Ist Not vorüber, sind die Nöte süß.(Goethe.) 7. Warum muß man die Entdeckung von Amerika eine große Tat nennen?(Prüfungsaufsatz.)

U I. 1. Wozu mahnt Fischarts Wort: Geh'n hat wohl so viel ausgericht't als Laufen? 2. Welche weltgeschichtliche Bedeutung hat der Sieg Hermanns im Teutoburger Walde? 3. Wie läßt Goethe in seiner Iphigenie auf Tauris die Heilung des Orest vor sich gehen? 4. Was hat der Jüngling bei der Wahl seines Lebensberufes zu berücksichtigen?(Klassenaufsatz). 5. Warum sind die Kreuzzüge erfolglos gewesen? 6. Durch welche Vorzüge ist Schillers Fragment Demetrius ausgezeichnet?(Klassenaufsatz.) 7. Mit welchem Rechte läßt Goethe die Prinzessin in seinem Torquato Tasso sagen: Was man ist, das plieb man andern schuldig? 8.(Klassenaufsatz) Inwiefern haben die Erfindungen und Entdeckungen um die Wende des 15. Jahrhunderts zum Beginn einer neuen Zeit mitgewirkt?

0 II. 1. Worin besteht die Schönheit der Schillerschen Erzählung von den Kranichen des Ibykus? 2. Worauf gründet sich unsere Sehnsucht nach dem Rhein? 3. Welche allgemeinen Grundsätze gelten bei der Verteilung der Steuerlasten? 4.(Klassenaufsatz) Der Kampf zwischen der Selbstsucht und der Nächstenliebe im Armen Heinrich? 5. Wodurch wird Kriemhild zur valandinne? 6.(Klassenaufsatz.) Warum kann man das Nibelungenlied als das Hohelied der Treue bezeichnen? 7. Wermutstropfen im Freudenbecher der Griechen.(Nach SchillersSiegesfest.) 8.(Klassenaufsatz.) Das Gespräch zwischen Mutter und Sohn im 4. Gesange von GoethesHermann und Dorothea.

U II. 1. Warum bezahlen wir Steuern? 2. Der Aufbau der Handlung in Lessings Minna von Barnhelm. 3. Was verdankt der preußische Staat Friedrich dem Großen?(Klassenaufsatz.) 4. Wie ist es zum Schwur auf dem Rütli gekommen?(Klassenaufsatz.) 5. Welche Bedeutung hat die allgemeine Wehrpflicht für den einzelnen und für die Gesamtheit? 6. Was unten tief dem Erdensohne das wechselnde Verhängnis bringt, Das schlägt an die metallne Krone, die es erbaulich weiter klingt.(Klassenaufsatz.) 7. Wie wirkt die Körperpflege auf die Geistesbildung? 8. Auf welche Weise bringt Johanna ihrem Vater- lande Rettung?(Probeaufsatz). 9. Die wichtigsten Ereignisse aus dem Leben Friedrich Schillers (Kl. Ausarbeitung).

Aufgaben für die Reifeprüfung Herbst 1911. Deutsch: Inwiefern kann man den Ruhm der Ahnen einen Hort der Enkel nennen? Mathematik: 1. Auf der Achse eines Hohlspiegels befindet sich ein leuchtender Punkt, dessen Bild so liegen soll, daß die Entfernung beider durch den Krümmungs- mittelpunkt nach dem goldenen Schnitt geteilt wird. Es ist die Lage beider zu bestimmen. 2. Ein