Aufsatz 
Festschrift zur Feier des 25jährigen Bestehens der Großherzoglichen Realschule zu Wimpfen a. Neckar am 2. und 3. April 1897
Entstehung
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21. 1489. S. Johannes Schnab de Winpina

22. 1490. W. Georgius Symmeller de Wym- pina

23 W. Petrus Wyrrich de Wympina.

1492. S. Martinus Tempelberger de Wym-

pina

25. 1493. S. Philippus Euler de Wimpina.

26. 1494. 8. Johannes Schwartz de Wimpina.

27. 1498. S. Nicolaus Vehe de Bibrach.

28. 1500. W. Johannes Sweytczer de Wimpina.

29. 1501. S. Johannes Prenner de Wimpina.

30. 1505. W. Aristoteles Zeirhawff de Wym- pina.

31. 1507. W. Anthonius Hoffemmeyster de Wimpina

32. 1512. S. Alexander Epsellatoris Wimpi- nensis.

33.1514. S. Cristophorus Lebkuſeſcher de Wimpina.

34. 1515. S. Casperus Zeys de Wympina.

35. S. Guendelinus Maſeller Wimpinensis. 36. S. Wolfgangus Ferber de Wimpina. 37. W. Quirinus Hendenbach(Hendens-

38 1516. W. Mathias Beyer de Wympina. 39 1517. W. Joannes Starck ex Wimpina. 40 1521. S. Andreas Reusch ex Wympina. 41. 1535. S. Martinus Vehe Wympinensis.

VIII. Freiburg. 1. 1475. 10.12. Leonardus Berner de Wim- pina Wormac. dioc. 2. 1511. 3, 1. Wilhelmus Ritter de Wimpina Wormac. dioc. 3 1519. 31.3. Hieremias Lapicida de wim- pina. 4. 1537. 16.1 Wolfgangus Gebrer de Wimpfen, laicus, spir.]!] dioc. 5. 1539. 2.9. Johannes Fabri ex Hailprunna fllius conventus Wimpinensis ordinis S. Dominici concionator Colmarensis. 6. 1546. 11.12. Johannes Vosimerl?] Wim- pinensis. 11.12 Wilhelmus a Rottenheim Ca- nonicus ecclesiae divi Pauli Wim- pinensis in Valle. 8. 1548. 17.3. Remigius Hugenreich de

7.

bach) ex Wimpina. Wimpfen, laic. Wormac. dioc.

21. Wohl verschrieben für Schwab. Vgl. IV, 86. 22. Georg Simler ist im ersten Jahrzehnt des 16. Jahr- hunderts in der Vaterstadt Reuchlins, zu Pforzheim, als Lehrer thätig, wo Melanchthon sein Schüler war; geht dann 1510 nach Tübingen(vgl. X, 7) und wird in demselben Jahre Magister.(Roth, Beiträge zur Geschichte der Universität Tübingen. T. 1867, S. 37). Er gibt daselbst 1512 eine Sammlung von Schriften über die griechische Sprache heraus, darunter das wichtige Isagogicon s. Introduktorium in litteras Graecas, die erste in Deutschland verfusste griechische Sprachlehre. Melanchthons Institutiones Graecae grammaticae, die 1518 zu Hagenau erschienen und das herrschende Lehrbuch wurden, folgen wesentlich der Grammatik Simlers.(Paulsen, Geschichte des gelehrten Unterrichts. Leipzig 1896. 2. Aufl., I, 67, 68, 153.) Von 1515 an findet man ihn als Lehrer des bürgerlichen Rechts; 1522 wird er dafür auf Lebenszeit angestellt mit 100 fl. und 10 fl. Zulage. Im Krankheitsfalle soll im ersten Jahre der ganze Gehalt, in den folgenden die Hälfte bezahlt werden. Melanchthon hat bei ihm auch juristische Vorlesungen gehört und rühmt ihn gleich sehr als Grammatiker wie als Juristen.(Roth a. a. O.) Nach 1535 zog er sich in seine Vaterstadt Wimpfen zurück und ist vermutlich 1537 gestorben. Seine Witwe Barbara Werrich macht 1547 und 1553 eine Stiftung an die Stadt Wimpfen und das Kloster der Dominikaner, bei dem beide ihr Begräbnis haben.(Wagner, die vormaligen geistlichen Stifte im Grossherzogtum Hessen. Darmstadt 1873, I, 102.) 23. Schwager des Vorgenannten, wohl Sohn des Wilhelm Werrich, der zwischen 1486 1500 achtmal Bürgermeister war. 27. Bruder des unter IV, 109 erwähnten Michael Vehe. 29. Vergl. IV, 120. 30. Vergl. XI, 1, XII, 1. 31. Verg. XII, 2. 38. Vergl. IV, 129.

VIII. Die Matrikel der Universität Freiburg im Breisgau ist bis jetzt noch nicht gedruckt, wird aber in Bälde erscheinen. Die obigen Namen verdanke ich Herrn Professor Dr. J. König in Freiburg.

1. Vergl. IV, 59. 5. Geboren 1504, tritt Fabri um 1520 in Wimpfen in den Dominikanerorden und studiert von 1534 an auf Kosten der Stadt Wimpfen längere Zeit in Köln.(Dass Fabri in Köln nicht immatrikuliert ist, erklärt sich aus der bei Keussen I, XII angeführten Verordnung, nach der die Mitglieder der Bettelorden nur inscribiert wurden, wenn sie Vorlesungen halten wollten). Von Köln aus Fidmet er 1536 ein von ihm herausgegebenes Werk dem Rat von Wimpfen. Aus diesem Widmungs- schreiben geht hervor, dass der lutherische Prädikant Erhard Schnepf von Heilbronn nach 1525 aus der Stadt Wimpfen ausgewiesen worden ist. Als Fabri von Köln nach Wimpfen zurückkehrte, hatten sich